Für das E/D/E ist Nachhaltigkeit ein strategisches Unternehmensziel: Unter ökologischer Nachhaltigkeit verstehen wir, neben konsequenten Energieeinsparungen, eine deutliche Verringerung des CO2-Ausstoßes. In vielen Bereichen leisten wir einen positiven Beitrag zum Schutz unserer Umwelt und der natürlichen Ressourcen.
Wir fördern seit Jahren gezielt Maßnahmen, mit denen das Klima geschont und der Energieverbrauch verringert wird. Investitionsentscheidungen werden im E/D/E bewusst in diesem Kontext getroffen. Bei dieser Thematik stehen die in unserem Unternehmen energieintensivsten Bereiche Transport, innerbetriebliche Logistik, Lagerbewirtschaftung und Gebäudemanagement im Fokus.
Durch den flächendeckenden Einbau von Beleuchtungsanlagen mit Bewegungsmeldern in unseren neuen Gebäuden, die sich auf einem zeitgemäßen Stand der Entwicklung und Technik befinden, gehen wir sehr kosten- und umweltbewusst mit den vorhandenen Ressourcen um.
In den Bürogebäuden des E/D/E arbeitet rund die Hälfte aller E/D/E Mitarbeiter. In diesen Räumlichkeiten wird auch ein Großteil der Energie verbraucht. Hauptsächlich zum Heizen im Winter, aber auch für Computersysteme und für Licht. Beim Bau des E/D/E Hochhauses wurde auf moderne und energiesparende Technik wie etwa auf Energiesparlampen gesetzt. Auf eine Klimaanlage wurde zugunsten einer intelligenten Fensterarchitektur verzichtet, die eine natürliche Belüftung gewährleistet.
Darüber hinaus ist die Betonkonstruktion des Hauses gleichzeitig Speicher für erwärmte Raumluft im Winter und für kühlere Nachtluft im Sommer. Bei allen anfallenden Reparaturen und Ausbesserungen achtet das E/D/E Team Facility Management auf effiziente Bauteile. Um aufwendig geklärtes Wasser nicht unnötig zu verbrauchen, erhalten die Pflanzen auf dem E/D/E Gelände Wasser aus unserem eigenen Regensammelbecken.
Eine kontinuierliche Optimierung unserer Mitgliederbelieferung bedeutet nicht nur eine deutliche Reduzierung von zurückgelegten Streckenkilometern, sondern auch eine stärkere Auslastung der von unserer Spedition eingesetzten Fahrzeuge durch angepasste Belieferungsformen. Dies reduziert die Zahl unserer Anfahrtswege erheblich und spart Treibstoff. So können durch Optimierung der Belieferung unter ökologischen Gesichtspunkten bis zu 30 Prozent der Streckenkilometer reduziert werden. Wir haben uns außerdem konsequent dazu entschlossen, für die Auslieferung zu unseren Mitgliedern ausschließlich Fahrzeuge mit der niedrigen Schadstoffklasse Euro-Norm 5 einzusetzen.
Nahezu 75 000 Paketsendungen pro Jahr werden eingespart, seit wir in den sogenannten Booster investiert haben. Die Packunterstützung führt Waren intelligent zusammen, sodass zum Beispiel nur ein Packstück entsteht, anstelle von zweien. Im Rahmen der Umstellung von Touren- auf Stückgutsendungen werden Energierückspeisung in der Logistik die gefahrenen Kilometer deutlich reduziert.
Bei jeder Senkbewegung eines Lasthebers und jedem Abbremsen eines Regalbediengerätes wird Energie freigesetzt. Mit den beim E/D/E eingesetzten Rückspeisemodulen kann diese Energie in elektrische Energie umgewandelt und wieder in das Stromnetz abgegeben werden. Somit kann sie an anderer Stelle im System wieder genutzt werden.
Die Abschaltung nicht genutzter Förderer in der insgesamt fast fünf Kilometer langen Behälterförderanlage wurde bei der Gestaltung des Logistikzentrums konsequent umgesetzt. So schaltet sich die Anlage innerhalb von 30 Sekunden nach dem letzten Fördergut automatisch aus. Ein Wiederanlauf erfolgt, sobald sich Ladegut nähert oder es auf den Förderer gesetzt wird.
Liegen in unserem automatischen Kleinteilelager nur wenige Aufträge an und sind diese nicht hoch priorisiert, so besteht kein Grund, mit voller Geschwindigkeit zu fahren. Dies kann zum Beispiel bei nächtlichen Umlagerungen oder Reorganisationen der Fall sein. Die installierte Steuerung einer lastabhängigen Fahrparametrierung sorgt dann dafür, dass langsamere Geschwindigkeiten als im Normalbetrieb gefahren werden. Dies schont Mechanik und Material und spart auch Energie.
Entgegen der noch weitverbreiteten Praxis, Regalbediengeräte mit Einzelreglern zu steuern, wurde bei der Einrichtung des neuen Logistik-Centers erstmals ein Mehrachs-Servoverstärker des Typs SEW MoviAxis eingesetzt. Damit war das E/D/E Vorreiter in Bezug auf diese neue Technik. Hierbei teilen sich alle Regler einen gemeinsamen Befehlsbus, einen gemeinsamen Zentralprozessor und eine gemeinsame Energieversorgung. Dies ist nicht nur wesentlich platzsparender, sondern ermöglicht auch eine bisher unerreichte Regelgenauigkeit, eine deutliche Verringerung der Abwärmeverluste und eine deutliche Energieeinsparung.
Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler
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