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17.02.2016
E/D/E bestätigt Wachstumskurs und geht mit Toolineo weiter in Richtung Digitalisierung

  •  Handelsvolumen: Bisherige Höchstmarke übertroffen
  •  Starke Entwicklung im Ausland
  •  Günstige konjunkturelle Rahmenbedingungen in Deutschland nicht vollständig in Branche angekommen

Wuppertal – Das Handelsvolumen der Wuppertaler Verbundgruppe E/D/E erreichte 2015 mit rund 5,5 Mrd. Euro eine neue Höchstmarke und lag 3,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Das selbst gesteckte Ziel wurde in einem andauernd herausfordernden Marktumfeld allerdings um 2,2 Prozent verfehlt. Einen entscheidenden Beitrag zur insgesamt positiven Entwicklung steuerte das prosperierende Auslandsgeschäft bei. Es legte um mehr als 24 Prozent zu, was insbesondere auf die erfolgreiche Geschäftstätigkeit der Schweizer Beteiligung e + h Services AG und die Entwicklung des Partners VGH International GmbH zurückzuführen ist. Im Inland legten verschiedene Warengruppen stark zu, darunter Hand- und Elektrowerkzeuge, Baubeschläge, Sicherheitstechnik oder Baugeräte und Bauwerkzeuge. Der andauernde Preisverfall in den relevanten Produktgruppen im Stahl und die damit einhergehende negative Entwicklung im Geschäftsbereich Stahl (minus 11,2 Prozent) prägte allerdings das Gesamtergebnis im Inland, das mit minus 1,2 Prozent knapp unter dem Vorjahreswert lag. Gruppenweit lagen bis auf Stahl alle Warengruppen deutlich im Plus.

Fotografische Impressionen der Jahrespressekonferenz zum Download:

Dr. Andreas Trautwein

Dr. Andreas Trautwein_zwei

Dr. Christoph Grote und Jochen Hiemeyer

Dr. Christoph Grote im Gespräch

Journalisten im Publikum

Studium der Presseinfo

Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der E/D/E Geschäftsführung: „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück. Wir stellen allerdings fest, dass die günstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen, die vor allem auf dem privaten Konsum fußten, nicht vollständig in der Branche angekommen sind.“ Während der Baubereich sich im vergangenen Jahr in günstigem Umfeld weiter auf hohem Niveau bewegte, erfüllten sich die Erwartungen an eine Belebung der Industrie nicht. Die industrielle Nachfrage entwickelte sich seitwärts und generierte kaum Impulse.

2015 stellte das E/D/E aber auch wichtige Zukunftsweichen und forcierte mit dem Go-Live des Online-Marktplatzes Toolineo die Digitalisierungsaktivitäten. Das Projekt hat im Jahresverlauf viele Kräfte gebunden – ein Aufwand, der notwendig ist: „Mit Toolineo wollen wir zusammen mit unseren Händlern die Chancen der Digitalisierung nutzen“, sagt Dr. Trautwein. „Den Anfang haben wir gemacht, jetzt steht die kontinuierliche Weiterentwicklung des Marktplatzes auf der Agenda.“ 2016 werden sowohl das Händlernetz als auch das Sortiment deutlich ausgeweitet werden. Die nahtlose Verzahnung des flächendeckenden stationären und des Online-Handels ist das erklärte Ziel. Toolineo sei dabei nicht nur ein Marktplatz, auf dem Waren gehandelt werden: „Sondern die Idee, die traditionellen Stärken des PVH in die digitale Welt zu übersetzen.“

Grundsolide Finanzlage Basis für Investitionen
Während das E/D/E Stammgeschäft profitabel wächst, erfordert das Strategieprogramm CHALLENGE 2020 erhebliche Investitionen in die gemeinsame digitale Zukunft von E/D/E und seinen Mitgliedern. Der konsolidierte Jahresüberschuss der E/D/E Gruppe lag 2015 bei 16,5 Millionen Euro, nach 20,3 Millionen im Vorjahr. Der Cashflow erreichte 27,5 Millionen Euro (2014: 29,6 Millionen). Das Eigenkapital wurde per Stichtag 31.12. weiter gestärkt und wuchs um 16,3 Millionen auf 352 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag bei 44,1 Prozent (i. Vj. 45,7 Prozent). „Die grundsolide Finanzlage ist die Basis für unser umfangreiches Investitionsprogramm“, sagt Dr. Trautwein. „In den kommenden Jahren wird sich die Branche deutlich verändern. Diese Veränderung wollen wir aktiv mitgestalten. Dass unser Ergebnis dadurch in der Gegenwart geschmälert wird, ist der Preis, den wir für eine erfolgreiche Zukunft gerne zahlen.“

Große Fortschritte beim Strategieprojekt eDC
Neben der Beteiligung an e + h und dem Start von Toolineo wurden 2015 im Rahmen verschiedener Strategieprojekte weitere wichtige Meilensteine erreicht. Beispiel elektronisches Daten-Center (eDC). Hier gab es große Fortschritte. Ziel ist es, dem Handel komplette Herstellerdaten in einheitlicher Qualität, Struktur und standardisiert für die vielfältigen Vertriebskanäle zur Verfügung zu stellen. 
Dr. Trautwein: „Sowohl für die klassischen Vertriebskanäle als auch für den Verkaufsprozess im Internet benötigen unsere Händler Produktdaten in standardisierter und qualitativ hochwertiger Form. Diese liefern wir mit dem eDC – sie machen den Unterschied.“ In den Fachbereichen Beschläge und Arbeitsschutz sind bereits Verträge mit Mitgliedsunternehmen geschlossen und erste Datenpakete ausgeliefert worden. Im Fachbereich Beschlag beschafften und veredelten die Produktexperten beispielsweise bis Ende 2015 rund 145.000 Artikeldatensätze von über 20 Lieferanten; im Arbeitsschutz/Technischer Handel waren es 220.000 Artikeldatensätze von rund 70 Lieferanten. 2016 werden diese nun ausgeliefert und die Pakete erweitert. Der Fachbereich Elektrowerkzeuge hat im März 2015 die Klassifikation abgeschlossen und mit der Datenpflege begonnen. In den Bereichen Betriebseinrichtung, Hand- und Präzisionswerkzeuge werden die E/D/E Marktexperten bis Ende erstes Quartal 2016 die Klassifizierung abgeschlossen haben.

Positive Entwicklung der Warenbereiche
Projekte wie Toolineo oder eDC kommen dabei perspektivisch allen Warenbereichen im E/D/E zu Gute. 2015 entwickelten diese sich, wie auch schon in den Vorjahren, differenziert:  Der Werkzeugbereich, als traditionelle E/D/E Kernkompetenz im Geschäftsbereich I zusammengefasst (Warenbereiche Präzisionswerkzeuge, Handwerkzeuge, Werkzeuge/Maschinen für die Holzbearbeitung), wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf 555 Millionen Euro Handelsvolumen. Im Bereich Befestigungstechnik, Bauelemente, Bau- und Möbelbeschläge sowie Sicherheitstechnik (E/D/E Geschäftsbereich II) wuchs das Handelsvolumen auf 1,23 Milliarden Euro (plus 4,7 Prozent). Das Handelsvolumen im E/D/E Geschäftsbereich III (Elektrowerkzeuge, Baugeräte und Bauwerkzeuge, Betriebseinrichtungen und Schweißtechnik) stieg um 5,2 Prozent auf 911 Millionen Euro. Arbeitsschutz und Technischer Handel (E/D/E Geschäftsbereich IV: verzeichneten ein Plus von 4,8 Prozent auf 597 Millionen Euro. Der E/D/E Geschäftsbereich Haustechnik erzielte ein Handelsvolumen von 1,23 Milliarden Euro (plus 7,1 Prozent). Die im Februar 2015 gestartete EHH EURO HAUSTECHNIK-HANDEL GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Händlergruppen WUPPER-RING und mah, entwickelte sich positiv.

Zum 31. Dezember 2015 beschäftigten die Unternehmen der E/D/E Gruppe europaweit 1.085 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inklusive Auszubildende (2014: 922). Erneut wurden 20 neue Auszubildende eingestellt.
Auch 2016 setzt das E/D/E auf Wachstum und plant mit einem Handelsvolumen von 5,65 Milliarden Euro (plus 2,8 Prozent). Während das Baugewerbe sich im laufenden Jahr voraussichtlich auf hohem Niveau in einem unverändert günstigen Umfeld bewegen wird, wird das Industriegeschäft insgesamt verhalten eingeschätzt. Die konjunkturelle Entwicklung in China, der Ölpreis und die Börsenturbulenzen sorgen für eine Eintrübung des Geschäftsklimas. Hinzu kommen vielfältige geopolitische Unsicherheiten und die jüngsten europäischen Herausforderungen.

Im Fokus des E/D/E stehen 2016 a) neue und ausgebaute Leistungen für Mitglieder und Vertragslieferanten sowie b) vielfältige Aktivitäten im Rahmen der Digitalisierung. Dr. Trautwein: „Wir werden 2016 die Arbeit an unserem Strategieprogramm CHALLENGE 2020 konsequent fortführen und parallel unsere Organisation weiterentwickeln. Wir sehen, dass unsere Angebote mit Mehrwert, also beispielsweise neue Vertriebs- und Handelsmarkenkonzepte in Deutschland und Europa, dem Handel auch in einem herausfordernden Umfeld positive Impulse geben. Daran halten wir fest und stellen gleichzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gemeinsam mit unseren Partnern.“

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