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20.03.2014
E/D/E FORUM Bauelemente: Intensiver Austausch in Bonn

Detaillierte Informationen zur Lage der Bauelemente-Branche, Kommunikationstipps von einem Profi und eine lebende Legende der Bonner Republik: Das alles und mehr bot am 18. März das sechste FORUM Bauelemente im historischen Alten Wasserwerk in Bonn.

Wuppertal/Bonn – Schon die Tagung des E/D/E Fachkreises PRO.ELEMENT, der alle zwei Jahre das FORUM Bauelemente ausrichtet, hatte es in sich. Mit Dr. Björn Reineke von der Beratungsgesellschaft OC & C war ein Branchenspezialist zugegen, der auch den Fachleuten aus dem E/D/E und den angeschlossenen Mitgliedsunternehmen im Fachkreis neue Sichtweisen auf den Produktionsverbindungshandel vermitteln konnte. Die gute Nachricht: Im Bauelemente-Handel spielt der Großhandel nach wie vor eine wichtige Rolle. Er muss sich aber zunehmend gegen Online-Player und Aktivitäten der Baumärkte beim Handwerk behaupten. Auch den zunehmenden indirekten Vermittlungsaktivitäten der Baumärkte mit dem Verkauf der Ware zur Montage von Fachhandwerkern an den Endkunden gilt es, eigene Konzepte entgegen zu setzen. „Da trennt sich bis 2020 die Spreu vom Weizen – sehen Sie zu, dass Sie weiter zum Weizen gehören“, gab Dr. Reineke den Fachkreis-Mitgliedern mit auf den Weg.

Nach einem Business-Imbiss im Pumpenhaus, das schon der Deutsche Bundestag für Veranstaltungen nutzte, begrüßte E/D/E Geschäftsführer Dr. Christoph Grote, zuständig für Ware und Vertrieb, die Vertragslieferanten und Mitglieder. Seine Anmerkungen zur   Entwicklung im E/D/E wurden positiv aufgenommen, erwartet doch der Geschäftsbereich Bauelemente für 2014 ein gesundes Wachstum im einstelligen Bereich. „Alle Wachstumsindikatoren stehen auf Grün“, betonte Dr. Grote. Veranstaltungen wie das FORUM Bauelemente dienten dazu, auf Basis des gemeinsamen Austauschs die Marktbearbeitungskonzepte zu optimieren und so weiter erfolgreich den Wachstumspfad zu beschreiten. Das bekräftigte auch Frank Brandenburg, Leiter Geschäftsbereich II-Bau im E/D/E: „Wir freuen uns, diese Plattform jenseits des Tagesgeschäfts bieten zu können. Es ist wichtig, den Horizont über den Warenbereich hinaus zu erweitern, mit Inhalten, die auch andere Saiten zum Klingen bringen – natürlich ohne Branchenthemen zu vernachlässigen.“ Das Forum biete aber auch die einzigartige Chance, über Trends und Strategien zu diskutieren, die im Fachkreis und den vier neuen Kompetenzgruppen weiterentwickelt werden.

Dazu hatten die 120 angereisten Firmenvertreter in der zweiten Tageshälfte reichlich Gelegenheit. Im Plenarsaal des Wasserwerks ging es weiter mit dem Vortrag von Referent René Borbonus. Der Kommunikationsexperte, Autor, Keynote Speaker und Coach befasste sich in seinem neuesten Vortrag mit dem Thema „Respekt! Ansehen gewinnen bei Freund und Feind“. „Warum leben wir in so einer respektlosen Gesellschaft? Was können wir tun, um zwischenmenschliche Beziehungen am Arbeitsplatz wie im privaten Bereich zu verbessern?“, fragte Borbonus in die Runde und gab Denkanstöße, die jeder im Alltag umsetzen kann. Ein amüsanter Vortrag, der bei den Bauelemente-Spezialisten sichtlichen Eindruck machte.

Im Anschluss sprach Bundesminister a.D. Dr. Norbert Blüm (CDU). Für ihn war der Vortrag im alten Plenarsaal natürlich ein Heimspiel. „Das hier war drei Jahrzehnte lang meine Werkbank“, sagte Blüm. Aus dieser Sicht erinnerte er an die Jahre vor und nach der Wiedervereinigung, warnte vor einem zusehends entfesselten Finanzkapitalismus und forderte eine Wirtschaft, die den Wert der Arbeit und echter Wertschöpfung von Menschen für Menschen wieder anerkennt. Gedanken, die den anwesenden mittelständischen Unternehmern sichtlich aus der Seele sprachen. Norbert Blüms prägendste Zeit in seiner politischen Laufbahn waren seine 16 Jahre als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.

Nachdem mit Norbert Blüm bereits ein Hauch von Geschichte das FORUM Bauelemente durchweht hatte, ging es passenderweise mit einem Rundgang durch das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland weiter, das nur einen Steinwurf entfernt vom Alten Wasserwerk liegt. Auf mehr als 4000 Quadratmetern gab es über 7000 Exponate aus der ost- und westdeutschen Geschichte seit 1945 zu bestaunen.

Nach so viel Geschichte klang der Abend locker im wunderbaren Ambiente des Restaurants „La Redoute“ aus. Hier bestand einmal mehr die Möglichkeit für die Vertreter aus Industrie und Handel, sich untereinander auszutauschen.

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