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25.09.2014
E/D/E mit gutem Zwischenergebnis von 3,56 Milliarden Euro Handelsvolumen

Mit einem Wachstum im Handelsvolumen von vier Prozent oder 136,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat das E/D/E ein gutes Zwischenergebnis nach acht Monaten erreicht. Insgesamt erzielte die Wuppertaler Verbundgruppe mit ihren Mitgliedsunternehmen ein Handelsvolumen von rund 3,56 Milliarden Euro.

Wuppertal – E/D/E ist mit dem bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden, auch wenn nach acht Monaten noch nicht alle ehrgeizigen Umsatzziele erreicht werden konnten. Das belegen die Zahlen, die der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Andreas Trautwein, zum Herbstpressegespräch in der Wuppertaler Junior Uni präsentierte. „Mit der Marke von 3,56 Milliarden Euro sind wir nach acht Monaten in Sichtweite der ambitionierten Planung. Im Kontext nach wie vor schwächelnder Weltmärkte, einer unverändert schwierigen Lage im Euro-Raum und einer infolge der zahlreichen geopolitischen Krisen insgesamt unsicheren Situation stufen wir die ersten acht Monate im Ergebnis positiv ein“, sagt Dr. Andreas Trautwein.

Im Ergebnis liegt der Umsatz starke vier Prozent über dem Vorjahreswert von 2013 und nur leicht hinter Plan (3,65 Milliarden Euro). Etwa 40 Millionen Euro des Zuwachses stammen aus dem Europageschäft, 97 Millionen Euro aus dem Inland. „Wir im E/D/E sind gerne Optimisten, müssen aber sicher für den Jahresendspurt noch einmal die Ärmel hochkrempeln, um im erweiterten Zielkorridor unseres geplanten Gesamtjahresziels von 5,5 Milliarden Euro zu bleiben“, sagt Dr. Trautwein. Mit Rückenwind seitens des Marktes sei bei einem aktuell leicht stockenden Konjunkturmotor jedenfalls nicht groß zu rechnen, auch wenn der Aufschwung grundsätzlich intakt sei.

Noch im Juli gab es viele Anzeichen für ein gutes Gesamtjahr 2014. Die Geschäftsaktivitäten im ersten Halbjahr verliefen überwiegend positiv. Obwohl im zweiten Quartal schon die positiven Tendenzen ein wenig nachließen, lag E/D/E im erweiterten Rahmen der vorgegebenen Jahresziele.

Was sich aber im zweiten Quartal andeutete, setzte sich in der Folge verstärkt fort. Dass sich die Stimmung in der Wirtschaft insgesamt etwas eingetrübt hat, sich die Bestellungen, die Produktion und die Umsätze in der Industrie abgeschwächt haben, bekam auch das E/D/E zu spüren. Im Handwerk kam hinzu, dass teilweise aufgrund der unerwarteten Auftragslage in den ersten sechs Monaten nicht ausreichend Anschlussaufträge generiert wurden. Im Bau allerdings stellte sich die Lage anders dar. So ist der ifo Geschäfts-klimaindex für die gewerbliche Wirtschaft im Bauhauptgewerbe entgegen dem allgemeinen Trend leicht gestiegen. Die Baufirmen waren mit ihrer aktuellen Lage zufrieden, was sich auch positiv bei E/D/E Stahlhändlern bemerkbar machte, besonders beim Handel mit Baustahl. Insgesamt blickt der Bau optimistisch auf den weiteren Geschäftsverlauf.

In den einzelnen Warenbereichen zeigt sich eine differenzierte Entwicklung. Die Bandbreite reicht von Stagnation auf hohem Niveau bis hin zu einem Wachstumsschub von 9,6 Prozent im E/D/E Geschäftsbereich I (Präzisionswerkzeuge, Handwerkzeuge, Werkzeuge und Maschinen für die Holz- und Metallbearbeitung).

Zugpferd Stahlhandel
Mit 642,5 Millionen Euro Gesamtumsatz und einem Wachstum von bisher 5,1 Prozent (Plan: plus 1,3 Prozent) ist der E/D/E Geschäftsbereich Stahl einmal mehr auf Erfolgskurs. Trotz weiter sinkendem Preisniveau – Experten gehen von einem Rückgang von sechs Prozent aus – konnte UNION STAHL-HANDEL in den ersten acht Monaten den Umsatz um 31,1 Millionen Euro steigern. „Der Anteil am Zuwachs wird zu einem großen Teil vom Baustahl bestimmt. Aber auch bei den anderen Produkten konnten Steigerungen erreicht werden, die sich überwiegend durch weitere Bezugsmöglichkeiten ergaben, mit denen wir vom Gesamtbedarf unserer Mitglieder einen größeren Teil als bisher abdecken konnten“, sagt Dr. Andreas Trautwein.

Der Lagerabsatz in Tonnen nahm in Deutschland in den ersten sieben Monaten um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Inzwischen hat sich dieser gute Verlauf, der auch durch den Quasi-Ausfall des Winters gestützt wurde, etwas abgeschwächt. Dr. Traut-wein: „Wir gehen davon aus, dass bis Jahresende kein Einbruch erfolgt, es aber schwieriger wird, das Mengenniveau zu halten.“

Haustechnik auf Vorjahresniveau
Die Entwicklung im E/D/E Geschäftsbereich Haustechnik, der aus den drei Mitgliedergruppen WUPPER-RING, VGH und mah besteht, ist mit minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu unverändert. Mit 749,5 Millionen Euro Gesamtumsatz liegt der Geschäftsbereich Haustechnik Ende August fast 27 Millionen Euro unter Plan, der auf 776,3 Millionen Euro festgelegt war. „Gerade im Vergleich zum Vorjahr sind wir gut in das neue Jahr gestartet. Handel und Industrie waren zur Jahresmitte noch ganz zufrieden mit dem Umsatzverlauf“, erläutert der Vorsitzende der E/D/E Geschäftsführung. Der Juni und Juli zeigten sich dann unerwartet schwach. Aus der Richtung des Handwerks höre man allerdings von einer überwiegend guten Auslastung. Die Umsatzentwicklung ist insbesondere ein Ergebnis des sehr harten Wettbewerbs um Großhandelsstandorte. „Wie noch nie vorher in den mehr als 40 Jahren Haustechnik-Erfahrung im E/D/E haben wir Mitgliedsfirmen an Filialisten unserer Branche verloren. Unsere Mitgliedsfirmen selbst verzeichnen in diesem Jahr eine Umsatzentwicklung ähnlich der gemeldeten Zahlen des Deutschen Großhandelsverbands Haustechnik“, bewertet Dr. Trautwein die Entwicklung im Geschäftsbereich Haustechnik.

Geschäftsbereich I: Werkzeuge stark am Markt
Obwohl die Ergebnisse des E/D/E Geschäftsbereichs I (Präzisionswerkzeuge, Handwerkzeuge, Werkzeuge und Maschinen für die Holz- und Metallbearbeitung) hinter Plan zurückbleiben, legt der Bereich dennoch mit einem Umsatz von 348,3 Millionen Euro das stärkste Wachstum im E/D/E gegenüber 2013 (317,7 Millionen Euro) hin, mit einem Gesamtwachstum von 9,6 Prozent. Die positive Entwicklung zu Jahresbeginn, auch infolge eines milden Winters, setzte sich in den Folgemonaten weiter fort. Das erste Halbjahr wurde mit deutlichen Steigerungen zum Vorjahr abgeschlossen (Lager plus 4,5 Prozent, Zentralregulierung plus 11,6 Prozent), erreichte jedoch nicht die Planziele.

„Die Umsätze im Fachbereich Präzisionswerkzeuge entwickelten sich mit 85,4 Millionen Euro nach acht Monaten im Verhältnis zum Vorjahreszeitraum weiterhin positiv“, erläutert Dr. Trautwein. Ein Wachstum von 4,3 Prozent konnte verzeichnet werden, besonders im Bereich Mess- und Spanntechnik gab es im ersten Halbjahr eine positive Entwicklung.

Der Bereich Handwerkzeuge liegt mit einem Umsatz von 170,0 Millionen Euro nur knapp hinter Plan (175,7 Millionen Euro). Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr liegt bei 3,9 Prozent. Für den Herbst sind verschiedene Vertriebsaktivitäten geplant, die die positive Umsatzentwicklung weiter unterstützen. Zudem wird eine neue Vertriebsgruppe aufgestellt. Ein weiterer Ausbau der Handelsmarkensortimente wird im zweiten Halbjahr zu positiven Umsatzeffekten führen. Abgestimmt auf die Bedürfnisse des Marktes steht die Qualität der Ware im Fokus der Sortimentserweiterung.

Im Bereich Holz ist eine positive Entwicklung zu verzeichnen, auch bedingt durch die neue Kooperation mit der eumacop, dem bedeutendsten Zusammenschluss für den Vertrieb von Holzbearbeitungsmaschinen und Werkzeugen für die Holzbearbeitung in Deutschland und der Schweiz. Mit einem Umsatz von 83,0 Millionen Euro liegt der Bereich fast genau im Plan, das Wachstum liegt bei 32,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere die Bereiche Sägen und Kantenanleimmaschinen haben sich gut entwickelt.

Bis August liegen bei Werkzeugen und Maschinen für die Metallbearbeitung mit 9,9 Millionen Euro die Umsätze leicht über Vorjahresniveau (plus 2,5 Prozent), aber hinter Plan. Positiv stellt sich der Bereich Bohren dar, der sich überproportional entwickelt hat.

Geschäftsbereich II: Baunahe Produktbereiche
Die baunahen Bereiche (Befestigungstechnik, Bauelemente, Bau- und Möbelbeschläge sowie Sicherheitstechnik) erzielten bis Ende August 2014 mit insgesamt fast 790,7 Millionen Euro ein Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 3,4 Prozent. Der Geschäftsbereich Bau kann auf ein gutes erstes Halbjahr zurückblicken, während die Monate Juli und August schwächer verliefen. Somit wurde die ambitionierte Planung um 1,1 Prozent verfehlt. Zusammengenommen erwarten die Warenbereiche einen Jahresumsatz von 1,2 Milliarden Euro.

Die ersten sechs Monate lagen deutlich über dem Vorjahr (plus 6,5 Prozent im direkten Vergleich) und über den Plan-Zielen. „Das liegt vor allem am kraftvollen Start, den das Handwerk in den ersten Monaten des Jahres 2014 hingelegt hat“, sagt Dr. Trautwein. Die saisonübliche Eintrübung der Geschäftsaktivitäten sei sehr gering ausgefallen, da der ungewöhnlich milde Winter eine weitgehend störungsfreie Bautätigkeit ermöglichte. Auch unter Berücksichtigung des witterungsbedingten, schlechten ersten Quartals im Vorjahr, waren die Ergebnisse erfreulich. Die weiterhin robuste Baukonjunktur ist jedoch in der Hauptsache gestützt vom mehrgeschossigen Wohnbau und vom Geschäft mit Einfamilien-Häusern. Der Wachstums-Dämpfer im Juli und August resultiert nach E/D/E Einschätzung aus dem Urlaubsabbau bei den Handwerksbetrieben. „Dieser wurde jetzt forciert“, betont Dr. Trautwein. „Und andererseits ist es auch so, dass teilweise aufgrund der unerwarteten Auftragslage in den ersten sechs Monaten nicht ausreichend Anschlussaufträge im Handwerk generiert wurden.“

Bei Bauelementen haben die E/D/E Mitglieder bis Ende August eine Steigerung von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit 148,1 Millionen Euro Umsatz erreichen können. Besonders der Türenmarkt erlebte ein gutes erstes Halbjahr. Nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) trägt zunehmend die binnenwirtschaftliche Entwicklung das Wachstum: Ein stabiler Arbeitsmarkt und merkliche Einkommenszuwächse, verbunden mit einer niedrigen Inflation, begünstigten laut DIW den kräftigen Aufschwung des privaten Konsums, in dessen Umfeld die Importe deutlich zulegten.
 
Das hat positive Auswirkungen auf die Bau- und Renovierungsbranche. „Hier sind besonders die Bereiche Sicherheitstechnik (plus 11,3 Prozent) und Fensterbeschläge (plus 4,6 Prozent) am stärksten gewachsen“, erklärt Dr. Trautwein. Insgesamt ist der Warenbereich Baubeschläge und Sicherheitstechnik um 3,5 Prozent gewachsen und liegt mit einem Umsatz von 516,9 Millionen Euro nahezu exakt auf dem Niveau der Planung. In dieser Warengruppe gab lediglich der Umsatz mit Möbelbeschlägen um 3,2 Prozent leicht nach.

Der Zentralverband des Bauhauptgewerbes sieht die Umsatzerwartung weiterhin positiv. Ein gestiegenes Neubaugeschäft und rege Modernisierungs- und Sanierungsnachfrage seien sichere Garanten für eine hohe Betriebsauslastung und stabile Auftragspolster.

Geschäftsbereich III: sehr ambitionierte Pläne unter anderem mit „Die Schweiß-Profis“
Der Geschäftsbereich III (Elektrowerkzeuge, Baugeräte und Bauwerkzeuge, Betriebseinrichtungen und Schweißtechnik) lag bis Ende August mit einem Umsatz von 574,0 Millionen Euro um 5,3 Prozent über dem Vorjahresniveau (545,2 Millionen Euro) „Für die dem Geschäftsbereich III zugeordneten Fachbereiche sieht die Prognose bis zum Jahresende ein ähnliches Niveau“, erläutert Dr. Trautwein. Der Geschäftsbereich hatte mit einer Umsatz-Zielsumme von 602,9 Millionen Euro bis Ende August überaus ambitioniert geplant und verfehlte die Planung. Besonders intensiv waren Projekte wie der geplante Katalog Büromaterial oder aber die weitere Konzeptentwicklung von „Die Schweiß-Profis" sowie vielfältige, marktbereitende Auslandsaktivitäten insbesondere in Polen und Österreich.

Als besonders witterungsabhängig erwies sich die Baugeräte-Sparte, die nach dem harten Winter im ersten Quartal 2013 und dem quasi Ausfall des Winters in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen starken Umsatzvorlauf zu verzeichnen hatte (plus 19,4 Prozent zum Vorjahr). Im zweiten Quartal kam es erwartungsgemäß zu einer Nivellierung des Umsatzes gegenüber den starken Vorjahreswerten. Mit 92,7 Millionen Euro und einem Plus zum Vorjahreszeitraum von  5,4 Prozent liegt der Fachbereich leicht über Plan. Für das letzte Jahresdrittel wird eine Performance auf diesem Niveau erwartet.

Die Entwicklung im Bereich Betriebseinrichtung ist nach wie vor von einem deutlichen Investitionsstau im Handwerk und in der Industrie geprägt, das Projektgeschäft beispielsweise bringt derzeit so gut wie keine Impulse. Dr. Trautwein: „Insgesamt ist eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau zu verzeichnen.“ 143,2 Millionen Euro Umsatz in den ersten acht Monaten bedeuten ein Plus von 0,6 Prozent zum Vorjahr. Mit 309,4 Millionen Euro und einem Plus von 7,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum bleiben die Elektrowerkzeuge die umsatzstärkste Warengruppe in diesem Geschäftsbereich. Mit mittlerweile etwa 45 Prozent Marktanteil ist die Akkutechnologie weiter Innovations- und Umsatztreiber in diesem Bereich.

Der Bereich Schweißtechnik war besonders gekennzeichnet vom umfangreichen Roll-out von „Die Schweiß-Profis" seit dem Februar 2014. Das neue Marketing- und Vertriebskonzept des Fachkreises Schweißtechnik soll ab 2015 weitere Effekte generieren und besonders Wachstum durch neue Mitglieder initiieren. Gegenüber dem Umsatz im Vorjahreszeitraum wuchs die Schweißtechnik um 3,1 Prozent auf 28,6 Millionen Euro.

Industrienahe Produktbereiche: differenzierte Entwicklung
Der im Jahr 2013 neu formierte E/D/E Geschäftsbereich IV, zusammengesetzt aus Technischem Handel und Arbeitsschutz, hat sich fest etabliert. Der Umsatz bis Ende August liegt bei 378,7 Millionen Euro und damit fast fünf Prozent über Vorjahresniveau. Die Bereiche Arbeitsschutz und Technischer Handel wuchsen dabei in etwa gleich stark (Arbeitsschutz: plus 4,5 Prozent, Technischer Handel: plus 5,5 Prozent). Die sehr ambitionierte Planung des Geschäftsbereichs wurde um 4,5 Prozent verfehlt.

Der Technische Handel entwickelte sich, wie die meisten anderen E/D/E Bereiche, in den ersten Monaten erfreulich. Die Umsätze lagen über denen des Vorjahres und auch die Auftragseingänge ließen positiv in die kommenden Monate blicken. Auch im Fachbereich Arbeitsschutz war der Aufwärtstrend zu Anfang des Jahres ungebrochen. Die Umsatzergebnisse stellten sich sogar positiver dar, als der Ausklang des Jahres 2013 erwarten ließ. Angesichts des schwachen Winters war das nicht unbedingt selbstver-ständlich.

Einzelhandel im Plus
Die Einzelhandels-Mitglieder des E/D/E, seit Anfang 2013 in der Tochtergesellschaft EURO-DIY angesiedelt, erfreuten sich – zum Teil bedingt durch die milde Witterung im Winter – an einem guten Start in das Jahr 2014, der sich bis Mai auswirkte. Die Ergebnisse im Juli und August infolge eines schlechten Sommerwetters relativierten allerdings die Erwartungen für das zweite Halbjahr. Insgesamt wuchs der Einzelhandels- und DIY-Umsatz im E/D/E bis Ende August gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fünf Prozent. Die angebotenen Dienstleistungen der Systemzentrale EURO-DIY stoßen auf große Zustimmung der Fachmärkte.

CHALLENGE 2020
E/D/E richtet seinen Blick auf die Phase bis 2020. Die neuen Visionen und Ziele sind in der CHALLENGE 2020 festgeschrieben und befinden sich in verschiedenen Stadien der Umsetzung. Weiter vorangeschritten ist etwa das Projekt eDC (elektronisches Data-Center), das den E/D/E Mitgliedsunternehmen durch zentrale Veredelung und Pflege relevanter Artikeldaten in Zukunft spürbare Effizienzvorteile verschaffen soll. Die ersten Daten im Bereich Beschläge werden in diesem Jahr an die Handelsunternehmen ausgeliefert.

Auch der deutliche Ausbau der Zentrallager-Funktion, in deren Rahmen nahezu eine Verdoppelung der lagerhaltigen Artikel auf 150.000 geplant ist, wird mit Hochdruck vorbereitet.

Fazit
Die ersten fünf Monate dieses Jahres verliefen für E/D/E gut. Es folgte aber ein leichter Abschwung im Juni und August, der die Fachbereiche differenziert betraf. Die Aussichten für die restlichen Monate des Jahres sind durch die zwar weiterhin günstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen positiv, aber angesichts der leicht eingetrübten Stimmung lediglich verhalten optimistisch. „Große Marktimpulse sehen wir für die PVH-Branche derzeit nicht. Es bedarf also vermehrt eigener Anstrengungen und Ideen, um noch etwas zu bewegen und die Ziele 2014 noch zu erreichen“, sagt E/D/E Chef Dr. Andreas Trautwein.

Der Vorsitzende der E/D/E Geschäftsführung verwies in diesem Zusammenhang auf die in Leipzig stattfindende Großveranstaltung „Branchentreff total“ mit rund 2300 Teilnehmern (30. September/1. Oktober). E/D/E Mitglieder und E/D/E Vertragslieferanten schätzen den engen Kontakt und den Austausch untereinander, um ihr Geschäft voranzutreiben. „Die Veranstaltung ist komplett ausgebucht. Ein schönes Kompliment für das Format. Durch den Branchentreff erwarten wir uns Impulse für den Jahresendspurt und gehen somit einigermaßen zuversichtlich in den Herbst“, sagt Dr. Trautwein.

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