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24.02.2015
E/D/E steigert Handelsvolumen und festigt Basis für weiteres Wachstum

  •  Vorjahresniveau übertroffen, aber unterhalb der Planungen
  •  Investitionen für neue Marktleistungen vorangetrieben
  •  CHALLENGE 2020: Weichenstellungen erfolgt und
     erste Meilensteine in wichtigen Kernprojekten erreicht

Wuppertal – Mit einem Handelsvolumen von über 5,3 Milliarden Euro hat die Wuppertaler Verbundgruppe E/D/E 2014 die guten Vorjahreszahlen nochmals übertroffen. Das geplante Gesamtjahresziel von rund 5,5 Milliarden Euro wurde allerdings im Zusammenhang mit einem stockenden Konjunkturmotor und eingeschränkter Marktimpulse bei fordernder Marktlage verfehlt. „Im Gesamtkontext können wir mit den Ergebnissen im Vergleich zum Vorjahr und zu den Höchstwerten 2012 durchaus zufrieden sein. Dennoch bleibt unter dem Strich eine Planabweichung, die uns zusätzlich antreibt“, sagt Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der E/D/E Geschäftsführung. „Viele Aktivitäten und Investitionen, die wir 2014 auf den Weg gebracht haben und die noch nicht realisiert wurden, sind Wachstumsimpulse für 2015“, ist der E/D/E Chef optimistisch. Mit seinen Aktivitäten 2014 hat sich das Unternehmen auf die Zukunft ausgerichtet, Investitionen in den Ausbau von Marktleistungen vorangetrieben und damit Qualität und Nachhaltigkeit der Entwicklungen sichergestellt.

E/D/E erreichte mit seinen Mitgliedsunternehmen ein im Vergleich zu 2013 um 2,5 Prozent gestiegenes Handelsvolumen. Mit 5,32 Milliarden Euro wurde sogar der bisher höchste Umsatz der Unternehmensgeschichte (2012: 5,31 Milliarden Euro) leicht übertroffen.
Dr. Trautwein: „Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir den Wachstumspfad wieder aufgenommen. Im Laufe des Jahres hat sich jedoch in der gesamten Volkswirtschaft wie auch in unserer Branche die Stimmung leicht eingetrübt, was zwangsläufig auch unsere Entwicklung gebremst hat. Mit erheblichen eigenen Anstrengungen, Ideen und dem Grundoptimismus arbeiten wir nun an der Realisierung unserer ehrgeizigen Ziele im Rahmen unserer Unternehmensstrategie CHALLENGE 2020.“

Im E/D/E Jahresverlauf spiegelt sich zumindest teilweise die allgemeine Konjunktur in Deutschland wider. Nach einem sehr starken ersten Quartal schwächten sich die positiven Tendenzen im zweiten Quartal spürbar ab. In den Monaten Juni bis November konnte E/D/E im Vergleich zum Vorjahr nicht oder nur in geringem Umfang wachsen. Immerhin brachte der Dezember, in absoluten Zahlen ein vergleichsweise umsatzschwacher Monat, noch ein Plus.

Unternehmensergebnisse auf gutem Niveau
Die vorläufigen Unternehmensergebnisse der E/D/E Gruppe für 2014 knüpfen insgesamt an das Niveau des Vorjahres an. Der Jahresüberschuss erreichte 20,2 Millionen Euro, der Cashflow lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 29,6 Millionen Euro. Erneut wurde ein Großteil des Jahresüberschusses thesauriert, und die Eigenkapitalquote auf 45,7 Prozent gesteigert. Das Eigenkapital beträgt nun 336 Millionen Euro, nach 316 Millionen Euro im Vorjahr. Die grundsolide Finanzlage des Unternehmens erlaubte es dem E/D/E zudem, im Geschäftsjahr 2014 ein Investitionsprogramm von zwölf Millionen Euro für Baumaßnahmen auf dem Betriebsgelände (Kindertagesstätte, Präsentations-Center und Parkhaus) sowie für IT-Projekte (unter anderem SAP und IT-Infrastruktur, Online-Marktplatz ePVH, Datenmanagement eDC) zu veranschlagen. „Die Unternehmensergebnisse wie in den vergangenen beiden Jahren gestatten es uns, flexibel und unabhängig zu agieren und unsere geplante Expansion bis 2020 auch aus eigener Kraft zu stemmen. Dies ist eine komfortable Lage, die wir uns in der Vergangenheit hart erarbeitet haben“, sagt Dr. Trautwein.

Differenzierte Entwicklung in den Warenbereichen: Werkzeuge stark, Stahl erneut mit Top-Position
In den einzelnen Warenbereichen zeigte sich auf Ebene der E/D/E Gruppe auch 2014 eine differenzierte Entwicklung. Der Werkzeugbereich, als traditionelle E/D/E Kernkompetenz im Geschäftsbereich I zusammengefasst (Warenbereiche Präzisionswerkzeuge, Handwerkzeuge, Werkzeuge/Maschinen für die Holzbearbeitung), ragte heraus und wuchs im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozent auf 532 Millionen Euro. Die neue Kooperation mit der eumacop eG, einer Gruppe bedeutender Holzverarbeitungsmaschinenhändler, trug wesentlich zum Wachstum bei. Auch die in E/D/E Vertriebskonzepte eingebundenen PVH-Unternehmen entwickelten sich positiv. Die Warenbereiche Elektrowerkzeuge, Baugeräte und Bauwerkzeuge, Betriebseinrichtungen und Schweißtechnik (E/D/E Geschäftsbe-reich III: 866 Millionen Euro) erzielten, befördert von einer guten Auftragssituation in Industrie und Handwerk sowie hohen Investitionen in den Wohnungsbau, ein deutliches Plus von 4,75 Prozent. Arbeitsschutz und Technischer Handel (E/D/E Ge-schäftsbereich IV: 569 Millionen Euro) trugen dank einer allgemein guten Geschäftsentwicklung mit einem Plus von mehr als vier Prozent überdurchschnittlich stark zum Gesamtergebnis bei.

Im Bereich Befestigungstechnik, Bauelemente, Bau- und Möbelbeschläge sowie Sicherheitstechnik ist die Entwicklung ebenfalls sehr positiv (E/D/E Geschäftsbereich II: 1,18 Milliarden Euro). Der Umsatz im Stahlbereich (UNION STAHL-HANDEL) stieg im Geschäftsjahr 2014 um 3,7 Millionen auf 919 Millionen Euro. „Damit haben wir im Stahlbereich die führende Position unter den Verbänden gefestigt“, sagt Dr. Trautwein. Trotz schwieriger Marktverhältnisse und steigendem Volumen bei tendenziell sinkenden Preisen im Jahr 2014 konnte die UNION STAHL-HANDEL ihre Stärken ausspielen. Erhebliche Überkapazitäten in der Branche sorgten trotz hoher Nachfrage im Jahresverlauf 2014 für einen Preisverfall. „In diesem Marktumfeld bieten sich Chancen in einem starken Verbund wie dem E/D/E. Unsere Mitglieder nutzen die Potenziale der Zusammenarbeit“, betont Dr. Trautwein. Dem strategischen Ziel von einer Milliarde Euro Umsatz im Stahlbereich kommt E/D/E immer näher. „2016 wollen wir diese Marke erreichen“, sagt Dr. Trautwein.

Haustechnik rückläufig
Neue Gesellschaft EHH gegründet
Der E/D/E Geschäftsbereich Haustechnik konnte das Vorjahresergebnis nicht halten und erzielte ein Handelsvolumen von 1,15 Milliarden Euro (minus 0,9 Prozent). Die relevanten Händlergruppierungen entwickelten sich dabei deutlich unterschiedlich. Im Zuge des Konzentrationsprozesses in der Sanitärbranche hat der WUPPER-RING 2014 Mitgliedsfirmen im Inland verloren und blieb hinter den Planzahlen. Der Umsatz ging zurück auf 353 Millionen Euro. Bei den Mitgliedsfirmen im Ausland ist der Fortschritt hingegen ordentlich. Positiv war vor allem die Entwicklung in der Schweiz und in Belgien.

Der Kooperationspartner VGH International GmbH entwickelte sich auch aufgrund der weiteren konsequenten Expansion im Ausland (besonders Frankreich und Österreich) erneut sehr positiv. Die VGH erreichte ein Umsatzwachstum von 6,6 Prozent und ein E/D/E Gesamtumsatzvolumen von 585 Millionen Euro.

Die mah, als weitere, wichtige Händlergruppierung im Geschäftsbereich Haustechnik, entwickelte sich mit einem Volumen von 214 Millionen Euro positiv, konnte aber den Abgang eines bedeutenden Mitglieds nicht vollständig durch Wachstum kompensieren.

Unter anderem als Reaktion auf den Konzentrationsprozess in der Haustechnik-Branche gründeten der WUPPER-RING und die mah die neue gemeinsame Gesellschaft EHH EURO HAUSTECHNIK-HANDEL GmbH. Sie werden gemeinsam Lieferantengespräche führen und eine Harmonisierung der Schwerpunktlieferanten umsetzen. Dies gilt auch für die Handelsmarkensortimente. WUPPER-RING und mah repräsentieren dann im Markt gemeinsam ein Volumen von etwa 800 Millionen Euro pro Jahr.

Gute Auftragssituation und milder Winter begünstigen die Geschäftsbereiche Werkzeuge, Maschinen sowie Baugeräte, Be-triebseinrichtungen, Schweißtechnik
Die gute Auftragssituation in der Industrie und im Handwerk sowie hohe Investitionen in den Wohnungsbau bescherten besonders dem Geschäftsbereich I (Präzisionswerkzeuge, Handwerkzeuge, Maschinen) 2014 ein deutliches Umsatzplus von 10,0 Prozent auf 532 Millionen Euro. Der milde Winter hatte seit der Jahreswende für zweistellige Zuwächse gesorgt, jedoch konnte der gute Vorlauf des ersten Quartals insbesondere aufgrund einer ab dem zweiten Quartal sukzessive nachlassenden allgemeinen Konjunkturlage nicht gehalten werden. Ähnlich war der Verlauf im E/D/E Geschäftsbereich III (Elektrowerkzeuge, Baugeräte und Bauwerkzeuge, Betriebseinrichtungen, Schweißtechnik), der mit 866 Millionen Euro einen deutlichen Umsatzzuwachs erzielte. Für 2015 gehen die Geschäftsbereiche von einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus.

Fachbereiche Handwerkzeuge/Präzisionswerkzeuge
Die Umsatzentwicklung im Fachbereich Handwerkzeuge, speziell im ersten Halbjahr 2014, entsprach nicht der Euphorie, die Ende 2013 herrschte. Erst ab dem dritten Quartal zog die Geschäftsentwicklung an. Somit stiegen die Erlöse um 4,2 Prozent auf 255 Millionen Euro. Der Fachbereich Präzisionswerkzeuge schloss mit 130 Millionen Euro (plus 5,4 Prozent) ab.

Fachbereiche Baugeräte, Betriebseinrichtungen, Schweißtechnik, Elektro- und Druckluftwerkzeuge
Von Jahresbeginn an sorgte der milde Winter für zweistellige Zuwächse, jedoch konnte der Rest des Jahres nicht ans gute erste Quartal anknüpfen. Die geplante Intensivierung des Projektgeschäfts sowie die damit einhergehende Diversifikation in einzelnen Warenbereichen konnte größtenteils umgesetzt werden. So wurde der Fachbereich Betriebseinrichtungen um das Geschäftsfeld Verpackungen erweitert und erreichte einen Umsatz von 215 Millionen Euro (plus 1,2 Prozent). Die umfangreichen Vorarbeiten zum neuen Geschäftsfeld Büromaterial bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung im Jahr 2015. Auch die geplante weitere Differenzierung in den Fachbereichen Schweißtechnik (42 Millionen Euro Umsatz, plus 3,6 Prozent) und Baugeräte (133 Millionen Euro Umsatz, plus 5,5 Prozent) wurden mit der Einführung des Konzepts „Die Schweiß-Profis“ sowie der Vorbereitung der ab 2015 wirksamen Konzeption „Die Baugeräte-Profis“ termingerecht umgesetzt. Der Bereich Elektrowerkzeuge kam auf einen Umsatz von 476 Millionen Euro (plus 6,3 Prozent).

Differenzierte Ergebnisse – Geschäftsbereiche Bau- und Möbelbeschläge, Sicherheitstechnik, Bauelemente, Befestigungstechnik, Arbeitsschutz/Technischer Handel, Werkstattmaterial
Die baurelevanten Produktbereiche konnten ihr Umsatzniveau von fast 1,2 Milliarden Euro verbessern (plus 1,6 Prozent). Die Industrie orientierten Bereiche Arbeitsschutz und Technischer Handel konnten mit 569 Millionen Euro (plus 4,6 Prozent) ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnen. Arbeitsschutz hat den herausragenden Umsatz des Vorjahres mit 359 Millionen Euro 2014 (plus 5,3 Prozent) noch einmal übertreffen können. Der Fachbereich Technischer Handel ist mit 210 Millionen Euro (plus 3,4 Prozent) im Berichtszeitraum wieder auf Wachstumskurs. Damit hat sich der im Jahr 2013 etablierte neue E/D/E Geschäftsbereich IV bewährt.

Baurelevante Produktbereiche erholen sich
Der Fachbereich Beschläge und Sicherheitstechnik verbuchte 2014 einen Umsatz von 814 Millionen Euro. Dies bedeutet mit 1,3 Prozent gegenüber 2013 ein leichtes Plus. Der Grund lag vor allem in der guten Entwicklung im Bereich Sicherheitstechnik, der ein Umsatzplus von 13,8 Prozent verzeichnete.

Der Fachbereich Bauelemente steigerte seinen Umsatz im Jahr 2014 auf 229 Millionen Euro, was einem Plus von 2,3 Prozent entspricht. Die bereits im Jahr zuvor eingeleitete Neuaufstellung des E/D/E Fachkreises PRO.ELEMENT wurde 2014 konsequent umgesetzt. In der Kompetenzgruppe „Ausstellungsgeschäft“ wurde zudem das Vertriebs- und Marketingkonzept ELEMENTARES weiterentwickelt. Es wird 2015 umgesetzt, umfasst die Bereiche Türkonzepte, Objektservice und Industrietore und soll teilnehmenden Händlern ermöglichen, sich deutlich gegenüber Wettbewerbern zu differenzieren.

EDE International: Umsatzziel von über einer Milliarde Euro vorzeitig erreicht
Neben dem wichtigen Heimatmarkt Deutschland rückt der europäische Markt wie geplant weiter in den Fokus des E/D/E. Das wichtige Inlandsgeschäft kam 2014 in einem nach wie vor umkämpften Markt auf einen Anteil von 4,4 Milliarden Euro (plus 1,5 Prozent). Das Handelsvolumen von EDE International legte 2014 erneut zu (plus 7,0 Prozent auf 950 Millionen Euro). Allerdings blieb der Zuwachs hinter den Expansionsraten des vergangenen Jahres und der Umsatzplanung für 2014 zurück. „Grund ist die nach wie vor angespannte Wirtschaftslage in einigen Ländern im Euroraum, wie etwa Italien oder auch Frankreich“, sagt Dr. Trautwein. Ein positives Gegenbeispiel sei die Entwicklung in den Niederlanden.  „Hier ist die Zusammenarbeit mit dem Partner Ferney außerordentlich erfolgreich, dort konnten die gemeinsamen Aktivitäten um 9,7 Prozent ausgebaut werden“, ergänzt der Vorsitzende der E/D/E Geschäftsführung. Auch Spanien entwickelt sich wieder leicht positiv.

In Kooperation mit der Groupe SOCODA wurde damit begonnen, das in Deutschland bewährte UNION Konzept im Ausland zu implementieren. Dort ist es unter dem Namen FORUMplus bekannt. Im ersten Schritt beteiligen sich zum Start 20 Händler. Dies ist ein weiterer Meilenstein der erfolgreichen und langen Kooperation mit SOCODA, die seit 1995 besteht. Auch in den Benelux-Ländern wurde ein solcher Weg eingeschlagen und mit neun Händlern eine FORUMplus Gruppe gebildet. In Mittel- und Osteuropa sind derzeit spürbare Marktkonsolidierungsprozesse im Gang.

Mit der Beteiligung an e+h Services in der Schweiz wird die von EDE International im Rahmen der CHALLENGE 2020 für 2016 anvisierte Schwelle von einer Milliarde Euro bereits vorzeitig erreicht. Die e+h-Beteiligung untermauert den europäischen Expansionskurs. Bis zur Umsatzmarke von zwei Milliarden Euro im Jahr 2020 gilt es noch einige Etappen zu bewältigen. Für 2015 plant EDE International einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro.

Positive Impulse setzten die Joint Ventures DELCREDIT France und DELCREDIT España. Die generelle Entwicklung bei DELCREDIT España ist erfreulich positiv, und DELCREDIT France soll 2015 auf den geplanten Wachstumskurs einschwenken und Fahrt aufnehmen, nachdem 2014 die Grundlagen gelegt wurden.

2015 soll das Wachstum durch die Gewinnung neuer Mitglieder und Lieferanten weiter forciert werden. Auch den britischen Markt will E/D/E stärker bearbeiten, unter anderem mit englischsprachigen FORMATplus Katalogen.

ETRIS BANK: Zentralregulierung und Beratung
Neben der erfolgreichen Übernahme der Zentralregulierung und des Delkredere für die E/D/E Gruppe hat die ETRIS BANK im vergangenen Jahr weiter daran gearbeitet, zusätzliche Bankprodukte und Finanzdienstleistungen für die Mitglieder und Vertragslieferanten des E/D/E und andere Verbundgruppen anzubieten. So wird unter anderem künftig auch das Factoring-Geschäft dazu zählen. Mehr als 400 Handelshäuser ließen sich außerdem inzwischen von den Experten der ETRIS BANK im Betriebsvergleich zur jeweiligen Branche bewerten. Das Institut verfügt mit dieser Dienstleistung über ein Alleinstellungsmerkmal, das kein anderer Einkaufsverband oder eine sonstige Brancheninstitution bietet.
 
EURO-DIY
Im zweiten Jahr ihres Bestehens hat die Einzelhandels-Systemzentrale EURO-DIY, eine gemeinsame Tochter des E/D/E und der EK/servicegroup, ihr Dienstleistungsangebot deutlich erweitert. Die angebotenen Systemleistungen wurden verfeinert und noch stärker auf die Belange der mehr als 500 in der EURO-DIY organisierten Fachhändler, bestehend aus den Einzelhandelsmitgliedern des E/D/E und der EK/servicegroup, abgestimmt. Die Zahl der EURO-DIY Vertragspartner wurde 2014 weiter erhöht. Den Mitgliedern stehen Listungsdaten von mehr als 350.000 Artikeln zur Verfügung. Wichtige Sortimentsbausteine wurden im vergangenen Jahr inhaltlich überarbeitet. Dadurch sollen Partner die Möglichkeit erhalten, sich noch stärker als Fachhändler zu positionieren und gegenüber Großflächenanbietern abzugrenzen. Außerdem wurde der 500 Quadratmeter große Konzeptmarkt im neuen Präsentations-Center des E/D/E in Wuppertal neu aufgestellt. Dort werden das Werkmarkt Konzept gezeigt sowie alle aktuellen Trends in der Branche abgebildet.

Mitglieder-Entwicklung: 35 neue PVH-Unternehmen
2014 ist es erneut gelungen, bedeutende Fachgroßhändler für das E/D/E zu gewinnen. So sind insgesamt 35 PVH-Unternehmen, davon national 18 und international 17 Händler, dem E/D/E beigetreten. Die Gesamtzahl der PVH-Mitglieder lag Ende 2014 bei 1016 Unternehmen. Die Zahl der E/D/E Einzelhandelsmitglieder sank um 21 auf 301 Unternehmen. Hauptgründe waren Finanzprobleme und Unternehmensverkäufe der Mitglieder.

Personal und Ausbildung im E/D/E
2014 hat E/D/E erneut in zukünftige Aktivitäten investiert. In diesem Zusammenhang wurden auch neue Arbeitsplätze geschaffen. Zum 31. Dezember 2014 zählten die Unternehmen der E/D/E Gruppe 922 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 27 mehr als 2013. Erneut wurden 20 neue Auszubildende eingestellt. Damit haben insgesamt 58 junge Menschen das E/D/E für ihre berufliche Erstausbildung gewählt. Die Ausbildungsquote lag bei 6,33 Prozent. Die Auszubildenden-Bewerberzahlen sind dank der vielen Aktivitäten des E/D/E in Schulen der Region und aktiver Auszubildendenwerbung sehr hoch. Für die Unternehmen der E/D/E Gruppe gingen 2014 mehr als 600 Bewerbungen auf Ausbildungsstellen ein.

CHALLENGE 2020: Strategische Ziele in Umsetzung
Im Rahmen der Unternehmensstrategie CHALLENGE 2020 hat sich E/D/E eine Vision und klare Ziele bis 2020 gegeben. Das neue, nahtlos an die CHALLENGE 2012 anschließende Strategieprogramm, das zahlreiche Kernprojekte und erhebliche Investitionen in die Zukunft umfasst, hat erste Meilensteine erreicht. So ist der neue Online-Marktplatz ePVH in konkreter Vorbereitung (siehe dazu auch die eigene Presseinfo). Das elektronische Daten-Center eDC ist bereits gestartet und liefert Produktdaten in bisher nicht gekannter Qualität. Im eDC werden die Produktdaten aller relevanten E/D/E Vertragslieferanten nach Branchen geclustert zentral beschafft, gemäß des neu entwickelten Standards eDC Cl@ss klassifiziert, veredelt und laufend aktuell gepflegt.

Weitere Meilensteine, an denen gearbeitet wird:

  •  Verdoppelung der Lagerkapazität auf 150.000 Artikel
  •  Ausbau der ETRIS BANK Aktivitäten
  •  22 Prozent Umsatzanteil in Europa
  •  Vernetzung und Verbundkommunikation

Bis 2020 plant E/D/E eine annähernde Verdoppelung des Handelsvolumens auf zehn Milliarden Euro. In Deutschland sollen dann 7,8 Milliarden Euro erreicht sein, in Europa 2,2 Milliarden Euro. „Wir haben bereits erste wichtige Weichenstellungen vollzogen und Meilensteine erfolgreich gemeistert, um mit dem Vorhaben der CHALLENGE 2020 die Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitglieder weiter zu stärken und unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen“, sagt Dr. Trautwein.

WUPPER AKADEMIE – E/D/E gründet Geschäftsbereich
Als zentrale Anlaufstelle für Weiterbildungen im Produktionsverbindungshandel wurden 2014 im eigens geschaffenen Geschäftsbereich Akademie erste konzeptionelle Grundlagen für die WUPPER AKADEMIE gelegt und gemeinsam mit der E/D/E Stiftung umgesetzt. Eine Befragung von Händlern lieferte wichtige Ergebnisse, die in die weitere Projektarbeit eingeflossen sind. Für die Projektaufgaben stellt sich die Akademie auch personell breiter auf.

Ausblick 2015: E/D/E weiter auf Wachstumspfad
E/D/E plant für 2015 mit einem Wachstum von 5,7 Prozent auf ein Handelsvolumen von dann 5,6 Milliarden Euro. Zum Tragen kommen neue Vertriebs- und Handelsmarkenkonzepte in Deutschland und Europa, die unter anderem das Lagergeschäft forcieren werden. Somit plant der Werkzeug-Geschäftsbereich I für 2015 erneut mit einem deutlichen Plus von 6,7 Prozent. Der Bau-Geschäftsbereich II erwartet Impulse unter anderem durch den öffentlichen Bau und ein Umsatzplus von mehr als vier Prozent. Die Warenbereiche Elektrowerkzeuge, Baugeräte und Bauwerkzeuge, Betriebseinrichtungen und Schweißtechnik (E/D/E Geschäftsbereich III) planen mit 5,0 Prozent Wachstum, die Warenbereiche Arbeitsschutz und Technischer Handel (E/D/E Geschäftsbereich IV) mit 3,7 Prozent. In der Haustechnik sieht E/D/E auf nationaler Ebene weiter ein herausforderndes Marktumfeld und erwartet die Wachstums-Chancen daher im europäischen Geschäft. „Insgesamt streben wir ein Wachstum oberhalb der Marktentwicklung an“, sagt Dr. Trautwein.

Insgesamt zeigt sich nach E/D/E Einschätzung der wichtige deutsche Heimatmarkt in einer stabilen Verfassung, mit niedrigen Zinsen, einer guten Lage auf dem Arbeitsmarkt, moderaten Inflationserwartungen und positiven Grundaussichten für Handwerk und Industrie. Auch die Entwicklung in den verschiedenen europäischen Märkten sei besser als in den vergangenen Jahren, sagt der E/D/E Chef. Jedoch blieben angesichts der Entwicklungen im Euroraum und geopolitischen Verwerfungen Abwärtsrisiken hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung.

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