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22.11.2013
E/D/E verfolgt klare Strategieziele bis 2020

  • Zehn Milliarden Euro Gesamtumsatz bis 2020
  • Online-Handel mit Mitgliedern wird aufgebaut
  • Lagerkapazität in der Logistik wird verdoppelt

Im  Rahmen  der  neuen  Unternehmensstrategie CHALLENGE 2020 hat sich die Wuppertaler Verbundgruppe E/D/E klare strategische Ziele bis zum Jahr 2020 gegeben. Die neue Strategie, die zahlreiche Kernprojekte und erhebliche Investitionen umfasst, schließt unmittelbar an die beendete CHALLENGE 2012 an, in der das E/D/E seine strategisch-operativen Ziele erreicht hat.

Bis 2020 ist geplant, den Umsatz auf zehn Milliarden Euro auszubauen und damit fast zu verdoppeln. In Deutschland sollen dann 7,8 Milliarden  Euro  erreicht  sein,  in  Europa  2,2  Milliarden  Euro.  2012  lag der  Umsatz  bei  5,3  Milliarden  Euro.  „Das  ist  ein  sehr  ehrgeiziges Ziel,  doch  unter  Berücksichtigung  aller  Ziele  in  der  CHALLENGE 2020  können  wir  dieses  erreichen“, sagt  Hans-Jürgen  Adorf,  Vorsitzender der E/D/E Geschäftsführung. Damit einher geht ein hohes Niveau  an  operativer  Exzellenz,  Wettbewerbsfähigkeit  und  Zukunftsfähigkeit.  Weiterhin  liegt  wie  auch  schon  heute  eine  strategisch stabile und wettbewerbsfähige Marktposition von Mitgliedern und E/D/E im Fokus.
 
Die Ausrichtung des E/D/E bis 2020 erfordert erhebliche Investitionen. Seit Jahrzehnten aber verfolgt das E/D/E darum bereits  eine nachhaltige  Innenfinanzierung  und  Thesaurierung.  So  konnte  das Eigenkapital der E/D/E Gruppe bis heute systematisch auf über 300 Millionen Euro aufgebaut werden. Eigenkapitalstärke in Verbindung mit der E/D/E Tochtergesellschaft ETRIS BANK gewährleisten die Realisierung aller Investitionen bis 2020. Ein professionelles Controlling sichert die Rentabilität dieser Investitionstätigkeit. 
 
Online-Handel wird aufgebaut, Gesellschaft gegründet
Dazu gehört ganz wesentlich der Aufbau eines Online-Handels. In dem  Zusammenhang  stellt  das  E/D/E  seinen  Mitgliedern  und  Kooperationen  einen  funktionstüchtigen  und  wettbewerbsfähigen, zentralen Marktplatz zur Verfügung, der ein Multi-Channel-Konzept möglich macht. Die Investitionen sowie die  Konzeption dafür wurden  bereits  von  der  E/D/E  Geschäftsführung  verabschiedet,  die technische Infrastruktur befindet sich im Aufbau. „Auch eine eigene Gesellschaft wurde zu diesem Zweck bereits gegründet“, sagt  Dr. Andreas  Trautwein,  Mitglied  der  E/D/E  Geschäftsführung. 

Unabhängig davon kommt aus E/D/E Sicht auch dem stationären Handel in seiner Funktion im Jahr 2020 nach wie vor eine erhebliche Bedeutung zu. „Es gilt, die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den überregionalen  Anbietern  sowie  gegen  Versandhandel  und  Internet-Handel  zu  erhalten“,  führt  Dr.  Trautwein  weiter  aus.  Die  Entwicklung des Internet-Handels sei aber nicht aufzuhalten. „Deshalb ist Multi-Channel ein Kernthema für uns. Der PVH muss selbst neben seinen  Alleinstellungsmerkmalen  zusätzlich  die  neuen  Technologien nutzen.“ 
 
eDC – Datenmanagement setzt neue Standards
Mit dem eDC (elektronisches Data-Center) ist ein weiteres Kernprojekt der CHALLENGE 2020 bereits gestartet. Insgesamt plant das E/D/E, neue Branchenstandards im Datenmanagement zu setzen. Dabei veredelt die  Verbundgruppe  Artikeldaten der Hersteller, um sie für die Bereiche Warenwirtschaft, Online-Shop und Katalogproduktion einsetzbar zu machen. Bisher erledigen dies die Mitgliedsunternehmen zumindest teilweise selber. 80 Millionen Euro Personalkosten  entstehen  den  Händlern  auf  diese  Weise.  Durch  die Zentralisierung  dieser  Tätigkeiten  ergibt  sich  somit  ein  enormes
Einsparpotenzial.  E/D/E  investiert  mehrere  Millionen  Euro  in  ein neues Produktinformationssystem sowie in das für die Datenpflege benötigte  Personal.  Sowohl  in  den  einzelnen  Fachbereichen  als auch  in  der  IT  sind  dafür  zahlreiche  neue  Planstellen  geschaffen und  teilweise  bereits  besetzt  worden.  Das  Projekt  startete  bereits im Bereich Beschläge, wo die ersten Daten standardisiert und eingepflegt worden sind. Die weiteren im E/D/E vertretenen Warenbereiche folgen sukzessive. 
 
Logistik: E/D/E verdoppelt Lagerkapazität 
Mit  dem  Kernprojekt  Logistik  kommt  das  E/D/E  der  wachsenden Bedeutung  der  Zentralläger  nach  und  investiert  in  den  nächsten Jahren  erneut  in  die  Logistikdienstleitungen  der  Verbundgruppe. Nach  dem  Bau  des  neuen  Logistikzentrums  2008  wird  die  zweite Ausbaustufe  des  elektronischen  Logistik-Centers  (eLC)  in  Angriff genommen. Geplant ist fast eine Verdoppelung der Kapazitäten in Deutschland und Europa auf insgesamt 150.000 Artikel. Aktuell hält das Zentrallager in Wuppertal 80.000 Artikel bereit. Mit einer Lieferfähigkeit von 98 Prozent sollen weiterhin innerhalb von 24 Stunden die  Händler  im  Inland  und  innerhalb  von  48  Stunden  die  angeschlossenen Mitglieder im Ausland beliefert werden. Dabei soll die
Fehlerquote bei weniger als einem Prozent liegen.  
 
ETRIS BANK: Aktivitäten werden deutlich ausgebaut
Der  hundertprozentigen  E/D/E  Tochtergesellschaft  ETRIS  BANK kommt in der Unternehmensstrategie bis 2020 eine Schlüsselrolle zu. Sie ist der selbstverständliche Grundstein des Kernprojekts Finanzinstitut,  in  dessen  Rahmen  Finanz-Dienstleistungen  für  Mitglieder,  Lieferanten  und  Kooperationen  gestärkt  und  mittelfristig auch  Finanz-Dienstleistungen  für  Drittmärkte  angeboten  werden sollen. Die europäischen Tochtergesellschaften werden  außerdem gemeinsam mit der ETRIS BANK die Zentralregulierung einführen. Bereits jetzt bietet die ETRIS BANK umfassende Services rund um die  Delcredere-Haftung,  sowie  Expansions-  und  Investitions-Finanzierung.  Ziel  des  E/D/E  ist  es,  aus  der  ETRIS  BANK  einen Dienstleister  für  Kooperationen  und  für  europäische  Partner  zu entwickeln sowie die Mittelstands-Finanzierung in ganz Europa zu
stärken und marktnäher zu gestalten. 
 
Europageschäft soll auf 22 Prozent Anteil steigen
Neben dem wichtigen Heimatmarkt Deutschland rückt der europäische Markt wie geplant zunehmend in den Fokus. Dort konnte das E/D/E  die  erfolgreiche  Umsatzentwicklung  als  Europas  führende Verbundgruppe  im  Produktionsverbindungshandel  fortsetzen.  Der Umsatzanteil des E/D/E von zwölf Prozent in Europa (2012) soll bis 2020 auf 22 Prozent steigen. Das strategische Ziel, bis 2016 einen Umsatz  von  einer  Milliarde  Euro  zu  erreichen,  wird  dabei  weiter verfolgt.  Im  Geschäftsjahr 2012  lag  der Umsatz  bei 634  Millionen Euro.  Der  Aufbau  dezentraler  Strukturen  steht  dabei  weiterhin  im Vordergrund. So wurden bereits 2012 bei der E/D/E Tochtergesellschaft  EDE  International  AG  die  Töchter  Delcredit  France  und Delcredit  España  angegliedert  und  schon  2010  die  Schweizer Tochter  ZEDEV.  Auch  geplant  ist  der  erhebliche  Ausbau  der  Logistiksysteme, die in Europa eine noch professionellere Versorgung
von Mitgliedern und Kunden gewährleisten sollen.  
 
E/D/E gründet AKADEMIE für Aus- und Weiterbildung
Unter  dem  Dach  der geplanten WUPPERAKADEMIE  bündelt  das E/D/E  zahlreiche,  bestehende  Qualifizierungsangebote  für  Unternehmer und Mitarbeiter der E/D/E Mitgliedsunternehmen und baut das Angebot zudem weiter aus. Dafür wird im E/D/E im kommenden Jahr ein eigener Geschäftsbereich geschaffen, der sich in Verbindung mit der E/D/E Stiftung um das neue Konzept und zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen kümmert. In einem weiteren Schritt wird 2015 die Weiterbildungsplattform in Kooperation mit Instituten und  Branchenverbänden  realisiert.  Damit  kommt  das  E/D/E  der Nachfrage  nach    Qualifizierungs-  und  Schulungsangeboten  in  der Branche  nach  und  bietet  eine  zentrale  Anlaufstelle  für  Weiterbildungen im Produktionsverbindungshandel (PVH).  
 
Vernetzung und Verbundkommunikation
Ein erhebliches Potenzial sieht das E/D/E auch in der durchgängigen Vernetzung vom Lieferanten über das E/D/E zum Großhändler bis  hin  zum  gewerblichen  Endkunden.  Wechselseitig  werden  in dieser  Kette  verschiedene  Informationen  transferiert,  etwa  zu  Finanz-  und  Bestelldaten,  aber  auch  Marketing-,  Statistik-  und  Prozessdaten. Hierbei ergeben sich im status quo Reibungs- und Geschwindigkeitsverluste.  Ziel  des  E/D/E  Kernprojekts  Vernetzung/Verbundkommunikation  ist  es  daher,  elektronische  atenströme in beide Richtungen ohne Medienbrüche und in Echtzeit zu ermöglichen. Hersteller, Verbundgruppe, Großhandel und Endkunden  können  die  jeweils  benötigten  Informationen  somit  schneller, effizienter  und  genauer  untereinander  austauschen.  Auch  dieses Projekt erfordert eine erhebliche Investitionskraft. 
 
Anforderungen bis 2020 sind erheblich
Die Anforderungen an das E/D/E im Rahmen der selbstgesteckten Ziele in der CHALLENGE 2020 sind erheblich. Händler und Lieferanten erwarten, dass das E/D/E einen Beitrag zur Zukunftsgestaltung der Branche leistet. Schließlich – so lautetet eine wesentliche Erkenntnis  aus  der  Befragung  im  Rahmen  der  Zukunftsstudie  – sind Mitglieder und Lieferanten von der Zukunftsfähigkeit des E/D/E überzeugt.  „E/D/E  wird  sich  im  Schulterschluss  mit  seinen  Mitgliedsunternehmen und in fairer Partnerschaft mit den Lieferanten diesen Anforderungen stellen“, sagt Hans-Jürgen Adorf.

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