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15.02.2017
Stabile Basis 2016, starkes Wachstum 2017 – das E/D/E stellt sich für die Zukunft auf

  • Hohes Niveau bestätigt: Handelsvolumen 2016 bei 5,56 Mrd. Euro
  • Haustechnik und Stahl: bedeutende Mitglieder gewonnen
  • Wachstumsschub 2017: 5,89 Mrd. Euro HV geplant
  • Marktlogik und Wertschöpfungskette: Veränderungen erfordern neues Denken und innovative Dienstleistungen mit Mehrwert
  • Zukunft: Strategie- und Organisationsentwicklungsprozess EVOLUTION gestartet

Wuppertal – Die Wuppertaler Verbundgruppe E/D/E meldet auch 2016 ein Wachstum auf hohem Niveau, besonders im Auslandsgeschäft wurden Akzente gesetzt. Die verschiedenen Geschäftsbereiche verzeichneten eine Entwicklung entsprechend Marktniveau oder besser. Parallel entwickelten sich die Kernprojekte des Strategieprogramms
CHALLENGE 2020 positiv.

Im vergangenen Geschäftsjahr hat die E/D/E Gruppe ihr Handelsvolumen mit Mitgliedern und Kooperationspartnern auf 5,56 Milliarden Euro gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahr lag das Wachstum bei 1,1 Prozent oder 58 Millionen Euro. Das im Ausland erzielte Handelsvolumen wuchs um 5,3 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro. Der konsolidierte Jahresüberschuss der E/D/E Gruppe lag 2016 bei 15,6 Millionen Euro (2015: 16,1 Millionen). Der Cashflow erreichte 27,3 Millionen Euro (2015: 27,3 Millionen), das Eigenkapital per Stichtag 31.12. 367 Millionen Euro (2015: 353 Millionen). Die Eigenkapitalquote lag zum 31.12. bei 45,5 Prozent (2015: 44,4).

Bedeutende neue Mitglieder
2016 haben sich bedeutende Händler aus den Bereichen Haustechnik, Stahl und Werkzeuge, darunter die Partner für Technik- und die FAMO-Gruppe, für das E/D/E entschieden. Mit weiteren Händlern ist die Gruppe in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Zusammenarbeit.

Die gemeinsam von mah und WUPPER-RING 2015 gegründete Gesellschaft EHH EURO HAUSTECHNIK-HANDEL hat ihr erstes komplettes Geschäftsjahr sehr erfolgreich absolviert: Sortimente wurden zusammengeführt, Konzeptbad-Projekte mit der Herstellerindustrie umgesetzt und eine neue Handelsmarkenlinie für Produkte aus dem Sortimentsbereich Heizung etabliert. Massive Konsolidierungstendenzen führten für den Bereich Haustechnik zu einer erheblichen Verringerung des Handelsvolumens durch Mitgliederabgänge aufgrund von Unternehmensverkäufen. Dennoch konnte das Vorjahresniveau durch organisches Wachstum und Neugeschäft mit 1,22 Milliarden Euro (minus 1 Prozent) nahezu erreicht werden. Um Struktureffekte bereinigt, lag das Wachstum bei 4,9 Prozent. Besonders das Wachstum im Ausland stützte die positive Entwicklung. Einen wesentlichen Beitrag leistete erneut der E/D/E Kooperationspartner VGH International, aktiv in 15 europäischen Ländern mit einem Außenumsatz von mehr als 3,6 Milliarden Euro, der den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortgesetzt hat. Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der E/D/E Geschäftsführung: „Mit unseren neuen Partnern schwenken wir auf einen deutlichen Wachstumskurs ein. 2017 werden wir in der Haustechnik in Europa ein zentralreguliertes Handelsvolumen von über 1,3 Milliarden Euro erreichen. Mit unseren Leistungen werden wir auch weiterhin ausschließlich den PVH stärken.“

Chancen im Ausland genutzt
Zudem nutzt das E/D/E die Chancen im europäischen Ausland: EDE International hat im Jahr 2016 in definierten Ländern neue Mitglieder, Kooperationspartner und Lieferanten gewonnen. Knapp 23 Prozent des Gesamthandelsvolumens erzielt die E/D/E Gruppe mittlerweile im Ausland.

Auch der im Oktober 2016 in die ESH EURO STAHL-Handel ausgegründete Geschäftsbereich Stahl richtet sich auf das Europa-Geschäft aus und verbreitert die Produktkompetenz. In Österreich und der Schweiz werden bereits mit Mitgliedern gemeinsame Lieferantenoptionen genutzt. Partner in Benelux und Skandinavien sollen bald folgen. Im Handelsvolumen machen sich die letztjährigen Preisturbulenzen nach einer guten Nachfrage an Stahlprodukten ab dem Herbst nur noch leicht bemerkbar – es erreicht 792 Millionen Euro (minus 3 Prozent).

Gute Baukonjunktur, geringe Impulse der Industrie
Die weiteren Warenbereiche profitierten vielfach von der anhaltend sehr guten Baukonjunktur und einer guten Auslastung der Kernzielgruppe Handwerker. Im Werkzeugbereich blieben die Impulse der Industrie weitgehend aus, weil sich Schlüsselbranchen wie der Maschinenbau eher seitwärts bewegten. Mit zahlreichen kundenorientierten Vertriebsaktivitäten konnten die Fachbereiche gemeinsam mit den Mitgliedern am Markt punkten. Nahezu alle Geschäftsbereiche haben 2016 durch gezielte Sortimentsarbeit, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Mitglieder, ihren Lagerumsatz steigern können. 2016 hat das Zentrallager eLC in Wuppertal die Marke von 100.000 Lagerartikeln überschritten.

Die ETRIS BANK hat in den vergangenen zwei Jahren eine moderne und leistungsfähige IT-Plattform im Rahmen des Kernprojekts ZR 2020 entwickelt und pilotiert. 2016 hat sie den ersten Drittmarktkunden gewonnen und an das neue System angebunden. Dieser verarbeitet über die ETRIS BANK sämtliche Stufen der Zentralregulierung automatisiert und digital. 2017 wird das Drittmarktgeschäft forciert. Zudem baut die Bank ihr Factoring-Angebot aus.

Entwicklung der Zukunftsprojekte
Die Kernprojekte des Strategieprogramms CHALLENGE 2020 entwickelten sich positiv. Das elektronische Daten-Center eDC hat 2016 Daten von mehr als 600.000 Artikeln veredelt, an teilnehmende Händler ausgeliefert und bietet so einen deutlichen Mehrwert im Tagesgeschäft. Bei Toolineo entwickeln sich die Kernkennzahlen positiv – neben Traffic und Umsatz zum Beispiel die Wiederkaufsquote und die Marketingeffizienz. Das weitere Sortimentswachstum wird nun über die Anbindung der Händlerläger realisiert. Die technische Lösung ist seit Herbst 2016 verfügbar. In Kooperation mit den Händlern werden aktuell die weiteren Rahmenbedingungen geschaffen, um das Sortiment von heute 80.000 auf zunächst 200.000 Artikel bis Ende 2017 zu steigern. Damit ist nach einem Jahr eine gute Grundlage gelegt, um Toolineo zu skalieren. Alle Zukunftsprojekte des E/D/E werden fortlaufend konsequent evaluiert und an die Markt- und Mitgliederbedürfnisse angepasst.

Dr. Andreas Trautwein: „Es ist uns 2016 gelungen, in einem dauerhaft fordernden Marktumfeld unser Handelsvolumen erneut zu steigern und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Wir beobachten, dass sich derzeit die Marktlogik und die Wertschöpfungskette grundlegend verändern – der Markt verteilt sich neu. Um unsere Leistungsfähigkeit auch zukünftig abzusichern, haben wir EVOLUTION, einen unternehmensweit angelegten Strategie- und Organisationsentwicklungsprozess, gestartet.“

Investitionen in die Zukunft
Der Förderauftrag des E/D/E besagt, die unternehmerische Selbstständigkeit der Mitglieder zu fördern sowie die Lieferanten und Kooperationspartner dabei zu unterstützen, ihr Geschäft zukunftsfest und erfolgreich führen zu können. Dr. Trautwein: „Der mit Abstand größte Anteil des Jahresergebnisses wird grundsätzlich thesauriert, um die Finanzkraft der Unternehmensgruppe weiter zu stärken. Darüber hinaus ist es unser erklärtes Ziel, Mehrwert für unsere Partner zu schaffen und passgenaue wettbewerbsfähige Dienstleistungen zu entwickeln, die auf die sich wandelnden Marktanforderungen einzahlen. Hierfür haben wir EVOLUTION gestartet und werden auch 2017 hohe Investitionen in die Zukunft tätigen.“

Zum 31. Dezember 2016 beschäftigten die Unternehmen der E/D/E Gruppe europaweit 1.103 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inklusive Auszubildende (2015: 1.085). Vor dem Hintergrund der skizzierten Konsolidierungsentwicklungen und der Wettbewerbssituation veränderte sich die Zahl der Mitglieder auf 972 Fachhändler (minus 19) und 263 Einzelhändler (minus 15).

Wachstumspfad im Kerngeschäft
2017 plant das E/D/E mit einem Handelsvolumenplus von 6,1 Prozent oder 336 Millionen auf 5,89 Milliarden Euro (ZR plus 5,8 Prozent / 306 Millionen, Lager plus 11,4 Prozent / 30 Millionen Euro). Dr. Trautwein: „Wir sind sehr optimistisch in das neue Geschäftsjahr gestartet, sind uns jedoch der volatilen politischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen in Europa bewusst. Wir werden unsere Unternehmenssteuerung konsequent darauf ausrichten. Nach einer Konsolidierungsphase befinden wir uns wieder auf einem deutlichen Wachstumspfad in unserem Kerngeschäft.“

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Stabile Basis 2016, starkes Wachstum 2017 – das E/D/E stellt sich für die Zukunft auf

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