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05.12.2014
Startschuss für eDC: E/D/E stellt Datenqualität auf ein neues Niveau

Seit Ende 2014 profitieren Produktionsverbindungshändler im E/D/E von Artikelstammdaten in bisher nicht gekannter Qualität. Mehr als 500.000 veredelte Artikeldatensätze von rund 130 Lieferanten werden allein im Sortiment Bau- und Möbelbeschläge zur Verfügung stehen. Dort wurden die ersten Daten im Dezember ausgeliefert. Weitere Warenbereiche folgen.

Wuppertal – Im eDC (elektronisches Data-Center) werden zentral die Produkt-Daten aller relevanten E/D/E Vertragslieferanten beschafft, entlang des neu definierten Branchenstandards eDC Cl@ss klassifiziert und aufbereitet sowie laufend aktuell gepflegt. Den PVH-Unternehmen im E/D/E entstehen mit der Datenveredelung im eDC einerseits Effizienzvorteile im Vergleich zur dezentralen Datenpflege in den einzelnen Unternehmen. Durch die Aufbereitung in einen Qualitätsstandard, der deutlich über bisherige Datenklassifikationen hinausgeht, eröffnen sich zugleich neue Anwendungsmöglichkeiten für digitale wie analoge Vertriebsmedien. Mit dem Marktstart im Bereich Bau- und Möbelbeschläge Ende 2014 erreicht die Verbundgruppe E/D/E mit dem Strategieprojekt eDC einen Meilenstein innerhalb der Unternehmensstrategie CHALLENGE 2020.

Ob in der Warenwirtschaft, im Onlineshop, in Publikationen oder digitalen Beratungsanwendungen – gut aufbereitete, aktuell und systematisch gepflegte Artikeldaten sind der Schmierstoff für heutige und zukünftige Vertriebsprozesse. Doch die von den Lieferanten zur Verfügung gestellten Artikeldaten besitzen oftmals nicht die dafür notwendige Qualität. Beschreibende Texte sind teilweise zu werblich dargestellt, wichtige Merkmale dagegen oftmals unzulänglich beschrieben, es fehlen Bilder oder technische Informationen – das sind nur einige Herausforderungen der täglichen Praxis. Um die Artikel in den heutigen Vertriebsmedien ansprechend zu präsentieren, müssen die Händler die Daten somit nicht nur aufbereiten, sondern oftmals mittels eigener Kenntnisse und Recherchen anreichern. Dieser Aufwand ist für den mittelständischen Händler jedoch kaum zu leisten.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Verbundgruppe E/D/E mit dem Projekt eDC der Herausforderung der zentralen Beschaffung, Klassifikation, Aufbereitung und Pflege von Artikeldaten gestellt. „Es ist ökonomisch unsinnig, dass viele Händler mit der dezentralen Datenpflege parallel die gleiche Tätigkeit auf sich nehmen. Daher ist die Aufgabe in einer Verbundgruppen-Zentrale strategisch richtig angesiedelt“, erklärt Jochen Hiemeyer, der das Strategieprojekt eDC in der E/D/E Geschäftsführung verantwortet. „Die Nutzung des umfassenden E/D/E Datenpools wird die Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitgliedsunternehmen stärken.“

E/D/E betreibt mit eDC mehr als reine Datenpflege: Vielmehr werden die Daten hin zum neuen Branchenstandard eDC Cl@ss veredelt, der deutlich über bisher verwendete Klassifikationen hinausgeht. Das gilt sowohl hinsichtlich der Anzahl der Produktklassen, als auch für die Beschreibung der Artikel in einer sehr hohen Informationstiefe. Die Klassifikation der Produkte erfolgt – unterfüttert mit den dort vorhandenen Produkt- und Markt-Kenntnissen – in den jeweiligen Fachbereichen des E/D/E. Alle relevanten Merkmale eines Produktes werden identifiziert und mit dazugehörigen Werten versehen. Jeder einzelne Datensatz enthält so mehrere Dutzend klar strukturierte Informationen. In den einzelnen Datensätzen sind zugleich Artikeltexte, Bilder, Anleitungen, Sicherheitsdatenblätter oder sonstige Informationen enthalten, die für verschiedene Gruppen von Endkunden des PVH von Interesse sind. Diese Anreicherung der Daten erfolgt ebenfalls im eDC.

In der Praxis bildet der Einsatz in der Warenwirtschaft der PVH-Unternehmen die Basis für weitere Anwendungsmöglichkeiten. Neben dem Web-Shop können etwa Tools zur Beratung oder zum Produktvergleich mit den Daten befüllt werden. Über eine Filternavigation ermöglicht die detaillierte Klassifikation dort dann eine komfortable Artikelsuche. Anhand der definierten Merkmale lässt sich das für die jeweilige Problemstellung geeignete Produkt durch den Händler oder Anwender leicht finden und mit anderen Artikeln vergleichen. „Durch die eDC Qualität werden E-Commerce-Anwendungen für den Besteller erstmalig wirklich komfortabel und erbringen im gesamten Vertriebsprozess den erwarteten Nutzen“, erklärt Martin Reinke, E/D/E Geschäftsbereichsleiter eBusiness.

Händler können die Daten und die in ihnen enthaltenen Informationen auch für andere Zwecken nutzen. Sie fließen mit nur geringem Aufwand in die Produktion von technischen Katalogen oder Anwendungsbroschüren ein. Sowohl für gedruckte als auch digitale Veröffentlichungen lassen sich die beschreibenden Artikel-Texte durch Gewichtung der Merkmale individuell gestalten. E/D/E Geschäftsführer Jochen Hiemeyer benennt weitere Vorzüge von eDC: „Wir pflegen die Produktdaten des gesamten Sortiments aller wichtigen E/D/E Vertragslieferanten in einem branchenübergreifenden Standard mit dem Ziel einer durchgängig sehr hohen Datenqualität und -aktualität. Wir orientieren uns dabei maßgeblich an den Anforderungen des Handels und seiner Endkunden.“

PVH-Unternehmen hochgradig interessiert
Mit der Auslieferung der ersten Datensätze im Warenbereich Beschläge ab Dezember 2014 nimmt das Projekt eDC nach zweijähriger Vorarbeit nun sichtbare Formen an. Der unter anderem für den Fachbereich Beschläge verantwortliche E/D/E Geschäftsbereichsleiter Bau, Frank Brandenburg, stellte den Beschlaghändlern im E/D/E sowie den Mitgliedern des Kooperationspartners EURO Baubeschlag-Handel AG (EBH) das Konzept bereits ausführlich vor. „Die Resonanz der Händler war sehr positiv, insbesondere aufgrund der detaillierten und anwendungsorientierten Klassifizierung, die es in der Form bisher nicht gegeben hat“, berichtet Brandenburg.

„Die Datenpflege in der von E/D/E dargelegten Qualität könnten wir als Händler aufgrund des immensen Aufwands gar nicht leisten“, bestätigt Dr. Wolfgang Frisch, geschäftsführender Gesellschafter des EBH-Mitglieds Herm. Fichtner Hof GmbH. Burkhard Ernst, Chef-Einkäufer bei der Nüßing GmbH aus Verl: „Wir sind von der ersten Stunde an, in der das Projekt verfolgt wurde, hochgradig interessiert. Wir brauchen einen hohen Datenstandard für die Branche. Aus unserer Sicht ist das die einzige Möglichkeit, wie wir unsere Aufgaben auch in Zukunft meistern können.“

Die Veredelung der Artikelstammdaten im eDC kommt zugleich auch den E/D/E Vertragslieferanten zugute. Sie optimieren ihren Vertrieb, indem Informationen über ihre Produkte in der vom Markt benötigten Qualität einem großen Händlerkreis und deren Endkunden zugänglich gemacht werden.

Vorbereitungen in weiteren Sortimenten laufen
Während im Bereich Beschläge die ersten Daten im Dezember ausgeliefert wurden, laufen auch in weiteren im E/D/E vertretenen Sortimenten die Vorbereitungen für den Start von eDC. Konkret wird an den Daten für den Arbeitsschutz und den Technischen Handel gearbeitet. In weiteren Warenbereichen wie Betriebseinrichtungen, Elektrowerkzeuge, Präzisionswerkzeuge und Handwerkzeuge befindet sich das elektronische Data-Center in der Vorbereitung.

Im Rahmen der Unternehmensstrategie CHALLENGE 2020 zählt eDC zu den Kernprojekten, deren Umsetzung E/D/E konsequent verfolgt und mit erheblichen Investitionen unterfüttert.

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