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13.03.2015
Über ePVH und eDC im Gespräch

Im  Rahmen  der  Unternehmensstrategie CHALLENGE  2020  kommen  die  Projekte ePVH  und  elektronisches  Daten-Center eDC gut voran. Um seine Industriepartner über die aktuellen Entwicklungen zu informieren,  hatte  E/D/E  am  11.  Februar  zum Lieferantentag  nach  Düsseldorf  eingeladen. Insgesamt 600 Teilnehmer, darunter Geschäftsführer,  Vertriebs-  und  IT-Fachleute,  sorgten  für  eine  beeindruckende Kulisse im großen Saal des Maritim-Hotels am Düsseldorfer Flughafen.

„Es ist gut, dass E/D/E sich aufmacht und sich um  den  Online-Markt  kümmert.  Das  MultiKanal-Konzept  ePVH  wird  ein  Erfolg“,  fasste Michael Kleinbongartz, Chef der KUKKO Werkzeugfabrik,  in  der  Mittagspause  zusammen. Und  Ralf  Tessun  von  Wera  befand:  „Ich  freue mich  sehr  auf  die  Umsetzung.  Hier  sind  mit E/D/E  Spezialisten  am  Werk.  Das  ist  wichtig, denn zum Online-Handel gibt es keine Alternative.“  Zuvor  hatten  die  E/D/E  Geschäftsführer Dr. Christoph Grote und Jochen Hiemeyer sowie der Geschäftsführer der Projektgesellschaft ePVH, Hendrik Sassmann, ausführlich Stellung zu ePVH bezogen.
 
Verweis auf E-Commerce-Studie
Gleich zu Beginn referierte E-Commerce-Experte Prof. Dr. Dirk Morschett von der Universität Fribourg (Schweiz) zum Thema. Sein Fazit: „Ein zentraler Marktplatz entspricht den Vorstellungen der Mitglieder.“ Dabei verwies er auf seine unter  Verbundgruppen  durchgeführte  E-Commerce-Studie, wonach fast 70 Prozent der befragten Verbünde davon ausgehen, dass „man mit einem guten Multi-Kanal-Konzept in unserer Branche auch langfristig den reinen Online-Händlern im Wettbewerb überlegen ist“. Es ist also  für  alle  Handelsunternehmen  ratsam,  zu den  bestehenden  Vertriebskanälen  wie  Katalogen, Außendienst, stationärem Geschäft und dezentralen Händlershops (zum Beispiel Multishop) auch den Online-Kanal zu betreiben.

Zugleich hob Morschett mahnend den Finger, sich nicht verfrüht auf Plattformen von Wettbewerbern einzulassen. „Aus meiner Sicht werden sich Händler sehr schwer tun, auf Marktplätzen von Herstellern aktiv zu werden“, sagte er mit Blick  auf  eine  jüngst  gegründete  Hersteller-Plattform.  Außerdem  wies  er  auf  den  Konflikt hin, dass Amazon selber Händler sei, der Kompetenz  in  den  Bereichen  Lieferanten  und Sortimente  aufbaue  und  somit  schließlich den Händler übergehe. 

Jochen Hiemeyer, der in der E/D/E Geschäftsführung ePVH verantwortet, machte unmissverständlich klar: „Wir wollen mit ePVH der führende Online-Marktplatz werden.“ Weiter sagte er: „Wir haben eine riesige Chance, wenn wir die Stärken  unserer  Händler,  unserer  Lieferanten und  die  des  E/D/E  auf  den  Online-Handel übertragen.“  Gerade  die  Beziehungen  zwischen  dem  E/D/E,  seinen  Lieferanten  und  seinen  Mitgliedern  habe  den  Vorteil,  dass  das Modell  nur  schwer  zu  kopieren  sei.  ePVH Geschäftsführer Hendrik Sassmann führte den Zuhörern schließlich vor Augen, dass der Produktionsverbindungshandel  der  Marktbereich sei,  in  dem  die  Verschiebungen  vom  stationären  Kanal  in  den  Online-Kanal  jetzt  erst stattfänden.  „Durch  die  einmalige  Verzahnung  zwischen  dem  PVH  und  ePVH  können wir uns im positiven Sinne differenzieren zu anderen Online-Händlern.“

Nach der Mittagspause thematisierten die E/D/E Verantwortlichen ausführlich das elektronische Daten-Center eDC. Gleich zu Beginn brachte es der Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Uwe Kern von der FOM Hochschule für Oekonomie und Management in Essen in seinem erfrischenden Vortrag auf den Punkt: „Es gibt keine guten Prozesse ohne gute Produktdaten.“ Diese Vorlage nahm Jochen Hiemeyer gern auf. „Wir arbeiten bei eDC an der höchsten Qualität von Produktdaten“, erklärte er und stieß damit auf eine hohe Aufmerksamkeit bei den Lieferanten. Denn wie sich  im  Verlauf  des  Nachmittags  herausstellte,  ist  Produktdatenqualität  bei  sehr vielen  Lieferanten  ein  ganz  wesentliches Thema.  „Es  ist  sehr  sinnvoll,  sich  dem  Thema zu  widmen.  Denn  Daten  so  hinzubekommen, dass  sie  den  meisten  Nutzen  stiften,  ist eine  große  Herausforderung“,  sagte  Franz Dausch, Key Account Fachhandel bei fischer.

Der Nutzen von eDC liegt auf der Hand: So wird die Wahrnehmung der Artikel in bestehenden und zukünftigen Distributionskanälen gestärkt und  auf  diese  Art  der  Umsatz  gefördert.  Außerdem werden durch eDC interne Prozesskosten  reduziert  und  interne  Datenprozesse  verschlankt. „Dies führt zu Zeitersparnis und damit zu der Möglichkeit einer weiteren Fokussierung auf das eigentliche Kerngeschäft“, wie Jochen Hiemeyer  den  Teilnehmern  verdeutlichte. Dass  E/D/E  bei  eDC  wesentlich  auf  seine Lieferanten angewiesen ist, machte Geschäftsführer Dr. Christoph Grote deutlich. „Für dieses Mammut-Projekt  brauchen  wir  Ihre  Unterstützung“, sagte er. 

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