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Handelsmarken im E/D/E

Im Bereich der Konsumgüter sind Handelsmarken (auch Eigenmarken genannt) schon seit Jahrzehnten ein fester Begriff. Und auch im so genannten B2B-Geschäft treffen Verarbeiter und Verwender seit vielen Jahren auf sinnvolle Ergänzungen des Fachhandels zu bekannten Herstellermarken.

Handelsmarken sind Produkte, deren Markenzeichen sich im Eigentum eines Handelsunternehmens oder einer Handelsorganisation befinden. Sie werden in der Regel nur in den Vertriebsstätten des Markeneigners oder in den einer Verbundgruppe des Handels angeschlossenen Handelsbetrieben angeboten. Mehr Details zu den einzelnen E/D/E Handelsmarken finden Sie hier. In einer Studie der Unternehmensberatung Simon, Kucher Partners, Bonn, (März 2010) wurde als Kernergebnis festgestellt, dass die Bedeutung von Handelsmarken zunimmt. „Der Marktanteil von Handelsmarken wird sich in absehbarer Zeit verdoppeln.“

Ziel der Handelsmarke aus Sicht des Handels ist es, in aggressiven Märkten eine Stabilisierung der Preise zu erreichen und neben den Markenprodukten ein Sortimentsangebot zu haben, das im Wettbewerb nicht vergleichbar ist. Die Handelsmarken werden nicht von Mitbewerbern angeboten, so dass die Eigenmarken führenden Handelsunternehmen insoweit aufgrund fehlender Vergleichbarkeit freier in der Gestaltung ihrer Sortimentspolitik sind. Die Wareneinstandspreise für Handelsmarken fallen in der Regel niedriger aus als die für aufwändig beworbene Herstellermarken. Daher liegen ihre Verkaufspreise unter denen von Herstellermarken und können als besondere Preisleistung des Handelsunternehmens an dessen Kunden weitergereicht werden. Hersteller der Handelsmarken sind in der Regel gleichzeitig auch renommierte Markenproduzenten. Unternehmen, die Handelsmarken produzieren, sehen darin die Chance der Konsolidierung und Stärkung der Marktführer.

Aus Sicht der Hersteller dient die Handelsmarke dazu, eine gleich bleibende Auslastung der Produktionskapazitäten und damit hohe Planbarkeit zu erreichen. Mit zunehmender Bekanntheit der guten Qualitäts-Preis-Relation von Handelsmarken entspricht der Handel dem Selbstwertgefühl der Kunden, die das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Markenwaren rational einordnen können. Entscheidendes Motiv für die Führung von Handelsmarken ist die Chance, das eigene Sortiment bzw. das Unternehmensimage durch unverwechselbare Artikel zu profilieren. Handelsmarken sind zudem ein wirksames Instrument zur Kundenbindung.

Das E/D/E stellt seinen Mitgliedern eine Reihe verschiedener Handelsmarken erfolgreich zur Verfügung. Den E/D/E Mitgliedern dienen sie als Instrument zur Differenzierung, Profilierung und strategischen Marktpositionierung.

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